SV Rot-Weiß Queckenberg
Aufsteiger krönen sich zum Meister aller Klassen
Rheinbach. Der SV Rot-Weiß Queckenberg schlug auch sein letztes Gefecht in dieser Saison erfolgreich. Mit einem hart erkämpften 3:1 Auswärtssieg beim Tabellendritten SV Lessenich IV hielt man den ebenfalls siegreichen Rivalen des SV Niederbachem III auf Distanz und sicherte sich die Krone hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung.
Die Partie begann extrem zäh. Lessenich war zwar um kontrollierte Offensive bemüht, biss sich jedoch an ihrem Gegner die Zähne aus, während Klemm, Cipera und Dirk Döring, unaufhörlich zwischen beiden Strafräumen Löcher stopften. Doch beiden Mannschaften merkte man die zurückliegende, kräftezehrende Saison extrem an, zumal das Spiel teilweise bei sengender Hitze stattfand. Nachdem die Gastgeber in der Anfangsviertelstunde zwei richtig gute Möglichkeiten etwas ungestüm in die Pampa jagten, befreiten sich die Queckies allmählich, kamen nun ihrerseits besser ins Spiel und ließen mit zwei, nicht ungefährlichen Eckbällen merklich aufhorchen. Kurz danach brandete ein Jubelsturm im Gästebereich los. Bures steckte von links auf den am Elfmeterpunkt lauernden Ring, und der Madbachbomber schob die Kugel überlegt ins lange rechte Eck (22.).
Während also die einen Rot-Weißen nun ständig, auf teils erschreckend plumpe Art, versuchten, Freistöße und Elfmeter zu schinden, gelang es den anderen tatsächlich, ein wenig Ruhe und Kontrolle ins eigene Spiel zu bringen. Jedoch gelang es nicht, die optische Überlegenheit mit einem weiteren Treffer zu vergolden.
Es gelang Lessenich mit einem exzellent getretenen Freistoß aus 25 Metern beinahe der Ausgleich. Doch Claßen konnte dies verhindern (65.). Mit seiner famosen Einzelleistung demonstrierte der Drittplatzierte endlich, dass er zu recht da oben steht.
Die gefühlte Vorentscheidung verlieh jedoch den Westbonnern die größeren Flügel, und nach dem verdienten Anschlusstreffer begann das extreme Zittern bei den Voreiflern (74.).
Die Schlussviertelstunde stand unter dem Motto „soweit die Füße tragen“. In Trance schleppten sich die Queckies über den brütend heißen Kunstrasen. Es war ihnen möglich, sich weiterhin den anrennenden Lessenichern entgegenzustemmen und in der 97. Minute gar die Entscheidung zu erzielen. Der Ball fiel im gegnerischen Sechzehner Bures vor die Füße, der diesen halb fallend und halb stolpernd sogar gen Kasten schob. Als er tatsächlich eine volle Umdrehung hinter der Torlinie liegen blieb, waren die Gäste zu ausgelaugt, um jubeln zu können. Doch neben dem Platz kannte spätestens jetzt die Freude keine Grenzen mehr, und die Aufstiegsultras entfachten einen Jubelorkan, der noch mal neues Leben einhauchte. Kurz danach krönte sich der RWQ mit seiner ersten Meisterschaft nach 30 Jahren, als bester Verein aller drei Staffeln, zum Stern am Kreisliga-D-Fußballhimmel!
Gespielt haben: Claßen – Becker, Uygur, Breuer – Wappenschmidt, Klemm, Döring, Cipera, D. Bures, A. Watty – Ring, verstärkt durch: Leifer. Weitere Pfeile im Köcher waren: P. Watty, von Sturm, Rücker, Erol, Jentsch, Declair.
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