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Kreisliga A Rhein/Ahr - SG Hocheifel

Ausrufezeichen im Abstiegskampf

SG Hocheifel - SG Inter Sinzig 2:1

04.12.2019 - 13:05

Adenau. Die SG Hocheifel hat im Kampf um den Klassenverbleib in der Kreisliga A Rhein/Ahr ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt und gegen die SG Inter Sinzig dank einer kämpferisch hervorragenden Leistung mit 2:1 (2:1) gewonnen.

Auf dem Adenauer Hartplatz hatte das Spiel für die Kombinierten vom Nürburgring sehr gut begonnen, denn bereits in der zweiten Spielminute konnte Dennis Palarowski sein Team in Führung schießen. Max Heintz hatte ihn zuvor brillant mit einem Pass in die Gasse in Szene gesetzt, sodass der Adenauer Stürmer frei vor dem Gästekeeper auftauchte und diesen mit einem harten Schuss keine Abwehrchance ließ. Doch das Ergebnis sollte nur drei Minuten Bestand haben, da die Gäste vom Rhein durch eine Standardsituation postwendend zum Ausgleich kamen: Nach einem unnötig verursachten Eckball segelte der Ball in den Fünfmeterraum der SGH, wobei ein Sinziger Stürmer im Getümmel am schnellsten schaltete und das Leder über die Linie drückte.

Doch die Weiler-Elf zeigte sich durch diesen schnellen Ausgleichstreffer wenig geschockt und erarbeitete sich schrittweise durch sehr gute Zweikampfführung und eine disziplinierte Arbeit gegen den Ball die besseren Tormöglichkeiten. Immer wieder gelangen den Gastgebern Balleroberungen tief in der gegnerischen Hälfte, wobei die daraus resultierenden Kontergelegenheiten zunächst noch nichts einbrachten.

Max Heintz, Christian Baur und Tobias Weiler hatten gute Chancen, verpassten jedoch denkbar knapp oder scheiterten am Sinziger Schlussmann. In der 34. Minute war es dann jedoch so weit: Palarowski gelang es, einen zu kurz geratenen Rückpass zu erlaufen, woraufhin er den herausstürmenden Keeper umdribbelte und mit seinem schwächeren linken Fuß zum 2:1 für sein Team einschob.

Auf der Gegenseite präsentierte sich die noch vor einer Woche in Westum so löchrige Abwehrreihe wie verwandelt und stand enorm sicher, wodurch die Gäste zu keiner einzigen weiteren guten Möglichkeit im ersten Durchgang kamen.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste erwartungsgemäß die Schlagzahl und setzten die Hausherren nun deutlich häufiger unter Druck. Die erste große Torchance hatte jedoch erneut Palarowski, der von Martin Hertel mustergültig auf die Reise geschickt wurde, jedoch den Ball aus idealer Position recht deutlich über das Tor lupfte. Daher blieb es beim knappen Spielstand und im weiteren Verlauf des zweiten Durchgangs hatten die Gäste durchaus gute Gelegenheiten, den erneuten Ausgleich zu erzielen.

Zwar blieb der Strafraum durch die gute Defensivleistung der SGH nach wie vor fast immer Sperrgebiet, allerdings kamen die Sinziger zwischen der 60. und 80. Spielminute gleich dreimal aus äußerst aussichtsreicher Position aus circa 20 Metern zum Abschluss. Hierbei verzweifelten sie jedoch am sehr gut aufgelegten Eugen Puder im SGH-Tor, der seinem Team durch tolle Flugparaden die Führung festhielt.

In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne, wodurch sich der SGH riesige Räume zum Kontern boten. Vier Minuten vor Schluss war Max Heintz von seinem Gegenspieler nur durch ein taktisches Foul zu halten, wodurch der Unparteiische dem bereits verwarnten Kapitän der Gäste folgerichtig die gelb-rote Karte zeigte.

In der letzten Spielminute hätte der nach monatelanger Verletzungspause erstmals wieder eingewechselte Luca Dederichs beinahe noch die endgültige Entscheidung herbeigeführt, er scheiterte jedoch aus spitzem Winkel am gut parierenden Torhüter. In Unterzahl konnte die SG Inter Sinzig gegen eine aufopfernd kämpfende Heimmannschaft keine entscheidende Chance mehr erzwingen, wodurch es bis zum Schlusspfiff beim 2:1 für die SGH blieb.

Alles in allem ist der knappe Heimerfolg sicherlich als verdient einzustufen, da das Team vor allem in der Defensive eine sehr starke Leistung gezeigt hat und insgesamt auch die besseren Tormöglichkeiten hatte. Dank eines starken Eugen Puder im SGH-Tor und einer kämpferisch hervorragenden Einstellung in allen Mannschaftsteilen, ist es dem Team von Tobias Weiler gelungen, die eminent wichtigen drei Punkte in der Hocheifel zu behalten.

Nun will das Team im abschließenden Heimspiel gegen den SC Saffig mit einer ähnlichen Leistung direkt nachlegen, um mit einem positiven Grundgefühl in die Winterpause zu gehen und den Abstand zum rettenden Ufer weiter zu verkürzen.


Für die SG Hocheifel spielten


Puder- Schmitz, Baur, Weiler, Vitten, M. Hoffmann- Münch (Dederichs/69.), Hertel, Nguyen- Heintz, Palarowski (C. Jüngling/84.)


Ausblick


Die SGH trifft am kommenden Sonntag, 8. Dezember im letzten Spiel vor der Winterpause auf den SC Saffig. Das Spiel findet um 14:30 Uhr auf dem Hartplatz in Adenau statt.

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juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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