Lokalsport | 08.08.2022

Fußball-Rheinlandliga, Saison 2022/2023

Bandscheibenvorfall bei André Marx

SG Eintracht Mendig/Bell muss zum Auftakt gegen die SG Ellscheid auf zahlreiche Spieler verzichten

Da war die Welt noch in Ordnung: André Marx im Testspiel gegen die SG Ettringen/St. Johann.  Foto: SK

Mendig. Die Sorgen bei den Verantwortlichen der SG Eintracht Mendig/Bell werden immer größer: Unmittelbar vor dem Saisonauftakt am kommenden Sonntag, 14. August, gegen Angstgegner SG Ellscheid hat sich das Lazarett erweitert. Beim spielenden Co-Trainer und Kapitän André Marx wurde ein Bandscheibenvorfall diagnostiziert, er fällt für unbestimmte Zeit aus. Keine guten Aussichten für die Partie, die um 17 Uhr auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße im myprintshop-Stadion angepfiffen wird. „Diese Verletzung ist eine sportliche Katastrophe für uns. Wir müssen schauen, was dabei herauskommt. Du hoffst ja, dass alles schnell wieder gut wird, aber du weißt es ja nicht. Wir werden es sehen, aber auch da müssen wir durch“, zeigte sich der Sportliche Leiter Frank Schmitz geschockt.

Beim 5:2 (1:1) in einem Freundschaftsspiel gegen den A-Ligisten SG Ettringen/St. Johann am Dienstag der vergangenen Woche wirkte der Leistungsträger noch mit, zwei Tage später erhielt Marx die niederschmetternde Diagnose. Alexander Huber, früher auch in Diensten der Eintracht, brachte die Gäste kurz vor der Pause in Führung (44.). Nach Wiederanpfiff gelang dem früh für den verletzten Ali Mirzaie eingewechselten Alexander Court der Treffer zum 1:1-Ausgleich (48.), auf den Eike Idczak 60 Sekunden später mit einem verwandelten Foulelfmeter zum 1:2 antwortete. Der Franzose Brice Braquin erzielte nach einer knappen Stunde das 2:2. Erst als bei dem A-Ligisten die Kräfte schwanden, setzte sich der Favorit durch: Philipp Pohl (71.), Mats Weiler (81.) und Marx mit einem verwandelten Strafstoß (86.) stellten schließlich den 5:2-Endstand her.

Neben Court stand dem neuen Eintracht-Trainer Salvatore Nizza mit Johannes Theisen, der ab der 46. Minute den angeschlagenen Sebastian Mintgen ersetzte, nur noch ein weiterer Auswechselspieler zur Verfügung. Das Tor hütete der kurzfristig vom Ahrweiler BC verpflichtete Yannic Waupke, ein junger Schlussmann mit viel Perspektive. Bei Stammtorhüter Robin Rohr wurde eine Absplitterung am linken Mittelhandknochen plus eine Bandüberdehnung festgestellt, er wird nach eigener Aussage nicht vor Ende August wieder zur Verfügung stehen. „ich habe mir das Spiel gegen Metternich als Ziel gesetzt“, erklärte Rohr. Die Nummer zwei zwischen den Pfosten, Fabian Telocka, muss sich Mitte September einer Meniskus-Operation unterziehen.

Das am Donnerstag der vergangenen Woche geplante Duell mit der U19 der TuS Koblenz wurde von der SG Eintracht Mendig/Bell wegen Personalmangels abgesagt, bei einem kurzfristig vereinbarten Aufeinandertreffen am Freitag musste der Rheinlandligist, der auf mehrere Spieler der Reserve zurückgreifen musste, bei der SG Augst Eitelborn (Kreislia A Koblenz) mit einem 2:2 (2:0) zufrieden sein. Tim Montermann (13.) und Mintgen (40.) markierten eine 2:0-Führung zur Pause. Moritz Brendler (57.) und Yama Ghulamsaid (82.) glichen für Eitelborn noch aus. Mit Moritz Waldecker und Matthias Limbach konnten erneut nur zwei Akteure eingewechselt werden, wegen muskulärer Probleme war Lars Assenmacher gleich auf der Ersatzbank geblieben.

„Die eine Woche längere Pause tut uns gut“, verbreitete der Vorsitzende Harald Heinemann Durchhalteparolen, allerdings noch vor der Verletzung von Marx. „Wir hoffen ganz einfach, dass der ein oder andere Spieler für die wichtige Partie gegen die SG Ellscheid zurückkehren wird. Ich bin mir sicher, dass der Trainer dem Team den nötigen Feinschliff noch verpassen wird, auch wenn uns viele Leute fehlen.“ Drei Tage nach der Auftaktpartie muss die Eintracht im Rahmen der ersten Runde um den Rheinlandpokal am Mittwoch, 17. August, um 19 Uhr bei der SG Viertäler Oberwesel auf dem dortigen Rasenplatz antreten.

Da war die Welt noch in Ordnung: André Marx im Testspiel gegen die SG Ettringen/St. Johann. Foto: SK

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