Lokalsport | 13.08.2019

SG Gönnersdorf/Brohl

Beim Kreispokal verlor man gegen Müllenbach

Das Mannschaftsfoto: v.l. Georg Schüller (Vorstand), Thomas Bläser (Torwarttrainer), Timo Schmidgen, Lukas Göbel, Kai Thoma, Kai Kohlenbeck, Robert Greulich, Michael Ockenfeld, Jan Flasshaar, Marco Behnke, Jonas Löpp, Timo Porz Co-Trainer, Dennis Schütz (Trainer), v.l. Andreas Heuser, Moritz Körner, Matthias Baltes, Björn Münz, Gordian Schmitz, Alexander Gleich, Willi Seul, Thomas Fabritius, Marcel Gardelegen, außerdem: Marcel Schmitz, Marco Bell, Christof Reiferscheid, Tom Schlorke, Heinrich Schumacher, Timo Kohlenbeck und Stefan Apel. Foto: privat

Gönnersdorf. Nach dem freiwilligen Rückzug der ersten Mannschaft aus der Bezirksliga schauen die Verantwortlichen des FC Rhenania Gönnersdorf und des VfL 1892 Brohl/Rhein gespannt auf den Verlauf der Saison 2019/2020. Aufgrund des zweiten Aufstiegs in Folge durch die zweite Mannschaft kann das Team in der neuen Saison in der B-Klasse, Rhein-Ahr, antreten. Trainer Dennis Schütz mit Betreuer Timo Porz und Torwarttrainer Thomas Bläser harmonieren gut mit dem Team und freuen sich darüber, dass vier Spieler der bisherigen Bezirksligamannschaft der SG die Treue gehalten haben (Timo Schmidgen, Andreas Heuser, Marcel Schmitz und Lukas Göbel). Matthias Ullmann hat den Verein Richtung SV Westum verlassen. Christof Reiferscheid weilt für sechs Monate im Ausland und Marco Bell wird aufgrund seiner im letzten Relegationsspiel erlittenen schweren Verletzung noch etliche Monate ausfallen. „Mettes“ Baltes ist nach seiner schweren Verletzung wieder genesen, sodass zwei Torhüter für diese Position wieder zur Verfügung stehen. Der insgesamt breit aufgestellte Kader hat in der Vorbereitungsphase durchaus gute Leistungen gezeigt, obwohl urlaubsbedingt den Trainern bei keinem der Testspiele das komplette Team zur Verfügung gestanden hat.

Vereinbart wurde, dass die Heimspiele der SG in der Hinrunde in Gönnersdorf und in der Rückrunde in Brohl grds. samstags ausgetragen werden. Über zahlreiche Zuschauer würden die Verantwortlichen sehr freuen. Die beiden Vereine bedanken sich an dieser Stelle bei allen Förderern und Unterstützern.

Kreispokal A/B-Klasse Erstrundenaus nach 7:3 Niederlage in Müllenbach

Die SG trat stark ersatzgeschwächt zur Begegnung an. Co-Trainer und Trainer spielten teilweise mit. Trotzdem agierte das Team die ersten Minuten tonangebend. K. Thoma scheiterte in der 5. Minute mit einem Heber knapp über das Tor. Zwei Minuten später flankte L. Göbel exakt zu M. Schmitz, der den Ball zu T. Schmidgen köpfte und der Torjäger schloss überlegt zum 0:1 für die SG ab.

In der 9. Minute erzielte T. Schmidgen den nächsten Treffer, der allerdings wegen Abseits nicht anerkannt wurde. Direkt danach schoss der gleiche Spieler über das Tor. Die Hausherren hatten in der 11. Minute eine erste große Chance und kamen nun viel besser in das Spiel. Nach einem Abstoß und einem ungenauen Querpass bestrafte ein Müllenbacher Stürmer diese Nachlässigkeit und erzielte den Ausgleich. Torhüter Marco Philippi rettete in der 14. Minute erstmals gekonnt gegen einen Angreifer. In der 18. Minute erzielte Müllenbach nach einem Freistoß die verdiente 2:1 Führung per Kopf. M. Philippi wehrte in der 22. Minute einen Schuss ins Toraus ab. Den fälligen Eckball verwertete ein Angreifer trocken ins linke Toreck zum 3:1. Nach einer halben Stunde Spielzeit nutzte ein Angreifer ein Missverständnis in der SG-Hintermannschaft und erzielte das 4:1. Erst in der 42. Minute brachte ein Freistoß von T. Schmidgen wieder mal Gefahr für das Tor der Hausherren. Müllenbach traf noch kurz vor der Halbzeit die Latte und ging mit der klaren Führung verdient in die Pause.

Die SG-ler hatten sich noch nicht aufgegeben und gestalteten die Begegnung in der zweiten Hälfte zunächst ausgeglichen. Einen guten Schuss der Hausherren parierte M. Philippi erneut sehr gut. In der 57. Minute überraschte W. Seul mit einem Eckball zu T. Schmidgen der rd. 22 m vor dem Gehäuse den Ball annahm und sehenswert in den linken Winkel zum 4:2 traf. Die SG witterte nochmal eine Chance, die Begegnung zu drehen.

Rote Karte für Gönnersdorf

In der 59. Minute nahm aber das Unheil seinen Lauf: zunächst wurde D. Schütz kurz vor dem Strafraum gefoult – der Schiedsrichter ging einige Meter in Richtung des am Boden liegenden Spielers und ließ dann zur Überraschung aller einfach weiterspielen. Der bereits gelb verwarnte L. Göbel bekam dann wegen Meckern gelb/rot und die SG nur noch 10 Spieler auf dem Feld. Anstatt eines Freistoßes in aussichtsreicher Position hatte sich innerhalb von Sekunden der Ausgang des Spiels quasi erledigt. In der 67. Minute nutze Müllenbach die Überlegenheit und erhöhte gekonnt auf 5:2. Nur drei Minuten später kombinierten sich die Hausherren durch die Mitte und erhöhten auf 6:2. Der Schiedsrichter zeigte noch mehreren SG-Spielern wegen Meckerns die gelbe Karte; ein klares Handspiel der Hausherren wurde dagegen nur mit einem Freistoß geahndet. In der 87. Minute konnterte Müllenbach die SG klassisch aus und erzielte das 7:2. Den Schlusspunkt aber setzte wiederum T. Schmidgen mit seinem dritten Treffer nach gutem Zuspiel von G. Schmitz zum Endstand von 7:3. Letztlich ging die Mannschaft von Müllenbach als verdienter Sieger vom Platz. Ein fader Beigeschmack über die Schiedsrichterleistung blieb – am ärgerlichsten war allerdings, das Fehlen von zahlreichen Spielern der SG.

Vorschau: Bereits am kommenden Freitag findet das erste Meisterschaftsspiel um 19.30 in Westum statt. Dort wird sich die SG anders präsentieren müssen, wenn man punkten will.

Das Mannschaftsfoto: v.l. Georg Schüller (Vorstand), Thomas Bläser (Torwarttrainer), Timo Schmidgen, Lukas Göbel, Kai Thoma, Kai Kohlenbeck, Robert Greulich, Michael Ockenfeld, Jan Flasshaar, Marco Behnke, Jonas Löpp, Timo Porz Co-Trainer, Dennis Schütz (Trainer), v.l. Andreas Heuser, Moritz Körner, Matthias Baltes, Björn Münz, Gordian Schmitz, Alexander Gleich, Willi Seul, Thomas Fabritius, Marcel Gardelegen, außerdem: Marcel Schmitz, Marco Bell, Christof Reiferscheid, Tom Schlorke, Heinrich Schumacher, Timo Kohlenbeck und Stefan Apel. Foto: privat

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