TuWi Adenau
Berg- und Talfahrt, Wachablösung und ein Comeback
Adenau. Einige Höhen und Tiefen haben die Tischtennisspieler des TuWi Adenau in der Hinrunde der 2. Bezirksliga durchlebt. Den vorläufigen Tiefpunkt stellte dabei das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz Mitte November dar, wollte man doch nach dem Abstieg aus der 1. Bezirksliga zu Beginn des Kalenderjahres 2017 erst einmal nichts mehr mit den Abstiegsrängen zu tun haben. Symptomatisch für das Auf und Ab der Adenauer, aber auch für die Ausgeglichenheit der Liga, ist, dass es der ersten Mannschaft des TuWi gelang, als Tabellenschlusslicht die zu diesem Zeitpunkt auf Position zwei rangierende TTG Pellenz zu bezwingen und die Abstiegszone mit einem Remis und einem Sieg in der Folge wieder zu verlassen. Zum Abschluss der Hinrundentabelle belegen die Adenauer den sechsten Rang, weisen jedoch nur einen mageren Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz auf, sodass die Rückrunde des TuWi Adenau wohl erneut vom Abstiegskampf geprägt sein wird.
Als Rückgrat und Lebensversicherung des TuWi erwies sich das vordere Paarkreuz mit Sohn Fabian und Vater Josef Berens. Letzterer weiß auch in der Saison 2017/18 mit seinem Defensivspiel und insbesondere mit seinem Kampfgeist zu überzeugen. So gelang es dem Routinier in seinen 18 Hinrundeneinzeln unglaubliche viermal, einen 0:2-Rückstand noch in einen 3:2-Erfolg umzumünzen. Zur Halbzeit rangiert er mit 15:3 Einzeln auf Platz drei der Spielerrangliste. Eine noch bessere Bilanz kann Fabian Berens aufweisen: Mit 17:1 Einzeln gelang ihm nicht nur vereinsintern die Übernahme der Spitzenposition, auch bescherte ihm diese Bilanz etwas überraschend Platz eins aller 63 gelisteten Spieler der 2. Bezirksliga.
Erfreulich ist außerdem das Comeback des ehemaligen Adenauer Spitzenspielers Hans-Peter Berens, der 13 Jahre nach seinem vorläufigen Karriereende wieder ins Spielgeschehen eingreift und gleichsam aus dem Stand eine tolle 9:3-Bilanz am hinteren Paarkreuz aufweisen kann. Als entscheidend für den Verlauf der Rückrunde der Adenauer, für die in der Hinrunde neben Fabian, Josef und Hans-Peter Berens Dirk Drengwitz, Matthias Meister, Mike Prämassing, Ralf Bings, Dominik Schmitt (2. Mannschaft) und Ernst Friedrich an die Platte gegangen sind, wird sich erweisen, ob es gelingt, die Einzelleistungen gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner zu stabilisieren sowie die Doppelpaarungen taktisch besser aufzustellen, da in der Hinrunde das langjährige Doppel F. Berens / Drengwitz alleine zehn der nur 13 Doppelsiege für die Adenauer einfahren konnte.
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