Neuwieder Judoka mit Bezirksauswahl erfolgreich
Bezirksauswahlmannschaften lieferten sich spannende Kämpfe
Neuwied. Die Bezirksauswahlmannschaften des Judoverbands Rheinland lieferten sich einen spannenden Vergleichswettkampf in Remagen. Sechs Neuwieder Judoka gingen mit der Bezirksauswahl Westerwald/Taunus ins Rennen. Ebenfalls angereist waren die Bezirke Rheinhessen-Nahe, Koblenz und Trier mit den Altersklassen U10 und U12.
Den Rheinlandpokal der Mädchen, hier wurde ein großes Team aus beiden Altersklassen gebildet, sicherten sich die Mädchen aus dem Bezirk Westerwald/Taunus und mit ihnen die Neuwiederinnen Laura Fehr und Yasmin Banek. Auswahltrainer Michael Neeb vom SV Oberelbert konnte aus dem vollen Schöpfen und hatte in vielen Gewichtsklassen gleich zwei Kämpferinnen und Kämpfer zur Auswahl. So kamen Laura und Yasmin in nur im Duell gegen Trier zum Zuge. Laura erkämpfte ein Unentschieden. Yasmin kämpfte stark, verlor aber mit einem halben Punkt, einem Waza-Ari.
Bei den Jungs U10 hatten auch die Wäller die Nase vorn. Elias Dieterli, bei den Bezirksmeisterschaften Zweiter, verlor zwar seinen einzigen Kampf, freute sich aber dennoch mit seinem siegreichen Team.
Einzig in der Altersklasse U12 konnte die Auswahl unter Neuwieder Beteiligung nicht die Spitze erobern. Sie erreichten Platz drei. Vereinstrainer Jan Mecklenburg sah dennoch fünf sowohl starke aus auch siegreiche Kämpfe seiner Schützlinge. Maik Schaaf, in zwei von drei Vergleichen eingesetzt, gewann beide Kämpfe. Ilya Gusev, bei den Meisterschaften zwei Wochen zuvor noch Vizemeister, besiegte in seinem ersten Kampf seinen als sehr stark eingeschätzten Gegner spektakulär durch Ippon Seionage, dass er im dritten Duell den Vorzug erhielt. Er überzeugte auch hier und siegte vorzeitig. Der leichteste im Bunde, Lennart Mecklenburg, gewann nach Rückstand durch Haltegriff im zweiten Vergleichskampf. Er war mit gebrochenem kleinen Zeh angereist und ließ im dritten Kampf seinem Pendant den Vorrang.
Nach einem anstrengenden Tag freuten sich vor allem Laura Fehr und Yasmin Banek, die für drei Monate den riesigen Rheinland-Pokal in der Trophäensammlung im Neuwieder Dojo beherbergen dürfen.
