Saison 2017/18 - Auf- und Abstiegssituation im Kreis Koblenz
Bezirksligist Cosmos Koblenz kann auch den SV Niederwerth retten
Diese Konstellation sorgt in der ganzen Saison für einige Verwirrung im gesamten Kreis
Kreisgebiet Koblenz. Was wäre, wenn? In vier Wochen ist Schluss in den Ligen. Sowohl auf Verbands, als auch auf Kreisebene. Und so steht immer öfter die Frage im Raum. Wer steigt nun eigentlich ab, wer auf? Welcher Platz reicht, und wer muss in die Relegation?
Die erste Entscheidung ist bereits gefallen. Aus der 3. Liga geht keiner runter, da hier alle Teams aus dem Südwesten bereits die Liga gesichert haben. In der Regionalliga kommt es allerdings knüppeldick. Worms, Koblenz, Schott Mainz und Völklingen können hier abrutschen. Für die Oberliga, die bereits jetzt neunzehn Teams beherbergt der Super Gau, denn mehr wie sechs Teams steigen aus dieser Liga dieses Jahr nicht ab.
Im ungünstigsten Fall, das heißt, wenn der Tabellenzweite nicht aufsteigen könnte, gingen in der nächsten Saison sogar 20 Mannschaft dort an den Start. Für den hiesigen Verband würde das aber in dieser Saison sich nichts verändern. Der FSV Salmrohr ist kaum noch zu retten und wird wohl in die Rheinlandliga zurückkehren. Bedroht ist aber noch weiterhin der FV Engers. Den negativen Fall angenommen, dass zwei Mannschaften in die Rheinlandliga absteigen müssen, dann würde dies Einfluss haben bis in die Kreisliga C.
Denn danach wird es dann richtig interessant. Klar ist, dass der Meister der Rheinlandliga aufsteigt. Die mögliche Absteiger Zahl liegt hier aktuell zwischen zwei und vier. Einziger bedrohter Club aus dem Bereich der Bezirksliga Mitte ist der TuS Oberwinter. Und die Ahrtaler sind dann zunächst hier das Zünglein an der Waage. Steigt Oberwinter nicht ab würde dies bedeuten, das die Bezirksliga Mitte kein Team aus der Rheinlandliga aufnehmen muss. Und so würden aus dieser Klasse auch nur zwei Mannschaften in die A-Klassen geschickt. Stark gefährdet ist Cosmos Koblenz. Bei deren Abstieg bleibt alles wie vor der Saison geplant. Aber trotzdem können sich die Blau-Weißen noch retten. Mit Platz dreizehn wären die Cosmosnauten auf jeden Fall genauso durch wie Anadolu Spor Koblenz die ebenfalls noch in den Kreis der möglichen Absteiger rücken. Wenn es aber beiden gelingt, die Klasse zu halten, wird es kompliziert.
Die A-Klasse Koblenz hätte dann aktuell nur elf Mannschaften unter sich vereint, den ein Aufsteiger und zwei Absteiger sollen, so der Plan, die Liga verlassen. Die Liga müsste jedoch wieder auf vierzehn Clubs aufgestockt werden. Dies soll dann, so sah es die Auf- und Abstiegsregelung vor der Saison vor, durch die drei Top-Teams aus der B-Klasse geschehen. Aktuell sind dies, der TuS Immendorf II der bereits als Meister feststeht, der FC Horchheim und der TV Winningen. Da die Reserve des TuS Immendorf allerdings keine Aufstiegsberechtigung besitzt, und das Aufstiegsrecht nicht an den Tabellenvierten weitergereicht werden kann, würde sich der Tabellendreizehnte der A-Klasse noch über die Ziellinie retten. Am Tabellenende der Kreisliga B bliebt alles beim Alten. Genau wie weiter abwärts. Die C-Klasse bietet zwei Aufsteiger auf und muss drei Absteiger verkraften. Letztere werden durch die jeweiligen Meister der D-Klasse ersetzt. Zumindest wenn vom Titelträger keine Mannschaft in der C-Klasse auf Punktejagd geht. Hier ist der VfR Koblenz, der mit seiner dritten Mannschaft um die Meisterschaft kämpft, aber dann selbst bei einem Titelgewinn, dem zweiten den Aufstieg überlassen müsste. Spannung ist also angesagt in den letzten vier Wochen und eben auch weiterhin die Blicke nach oben.
TH
