SV Alemannia Adendorf – SSV Plittersdorf II 2:3 (2:0)
Bittere Heimniederlage
Wachtberg-Adendorf. Nach dem misslungenen Saisonauftakt in Witterschlick (0:4) mit einem ersatzgeschwächten Team konnte die Alemannia diesmal eine deutlich schlagkräftigere Mannschaft aufbieten. Aufgrund der deutlich höheren Laufbereitschaft bei hochsommerlichen Temperaturen erspielte sich der SVA eine deutliche Feldüberlegenheit, die sich im Führungstreffer von Philipp Woll (15.) erstmals niederschlug. Da es Plittersdorf nicht gelang, die schnellen Adendorfer Flügelspieler zu bremsen, ergaben sich zahlreiche gute Möglichkeiten für weitere Tore.
Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel das längst überfällige 2:0 für die Alemannia durch Fabian Kuhnle. Eine beruhigende Pausenführung, die allerdings deutlich höher hätte ausfallen müssen.
Leider konnte die Alemannia nach dem Wechsel nicht mehr ganz so zwingend aufspielen, obwohl sich durchaus noch einige Einschussmöglichkeiten ergaben. Schnell musste schon in der 51. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2 hingenommen werden, der auf Adendorfer Seite für Verunsicherung und bei den Plittersdorfern für aufkeimende Hoffnung sorgte. Die alte Binsenweisheit, dass die Mannschaft, die allzu leichtfertig Chancen liegen lässt, am Ende leer ausgeht, bewahrheitete sich dann wieder einmal, wie bereits am vorhergehenden Abend Bayer Leverkusen gegen RB Leipzig demonstriert hatte. Dem Ausgleichstreffer in der 76. Minute folgte schnell das 2:3 vier Minuten später. Der SVA verkrampfte zusehends und musste am Ende trotz großen kämpferischen Einsatzes eine bittere Heimpleite einstecken. Auch die Einwechslungen in der zweiten Halbzeit zeigten auf, dass die Personaldecke momentan zu dünn ist, um dadurch noch einmal eine Wende herbeiführen zu können.