Daufenbacher Tennisfreunde e.V.
Daniel Manderbach ist Clubmeister
Vier-Satz-Erfolg über Volker Nieß
Daufenbach. Bei den diesjährigen Clubmeisterschaften der Herren nahmen insgesamt acht Spieler teil. Zunächst wurde eine Vorrunde im Modus „Jeder gegen jeden“ ausgespielt. Danach traten die beiden besten Spieler der Vorrunde im Finale gegeneinander an. Der Gruppendritte spielte gegen den Gruppenvierten um den dritten Platz.
Nach der Vorrunde ergab sich folgender Zwischenstand: Daniel Manderbach 7:0 Siege, Volker Nieß 6:1, Stefan Moritz 5:2 und Mario Nieß 4:3. Die Besonderheit in diesem Jahr war, dass das Finale im Modus Best of Five (drei Gewinnsätze) ausgetragen wurde. Hier hieß es natürlich, sich die Kräfte gut einzuteilen. Dieser Umstand sollte dann tatsächlich noch eine wichtige Rolle im Verlauf der Begegnung spielen. Volker Nieß begann furios und sicherte sich den ersten Satz souverän mit 6:1. Auch im zweiten Satz war er lange Zeit der bessere Spieler, bis Daniel Manderbach nach vielen erstklassig herausgespielten Punkten noch zum 7:5 kam. Im dritten Satz startete Nieß mit einer 2:0-Führung, und kurz vor dem wichtigen 3:0 stehend, packte Gegner Manderbach erneut sein bestes Tennis aus. Trotz heftiger Gegenwehr von Nieß, der mit starker Laufarbeit um jeden Ball fightete und damit zur Freude der Zuschauer extrem lange Ballwechsel erzwang, war Manderbach nun nicht mehr zu stoppen. Er spielte unglaublich präzise und zwang seinen Gegner immer wieder in die Defensive und damit zu enormer Laufarbeit. Obwohl fast alle Spiele dieses dritten Satzes mehrmals über Einstand gingen, schaffte Manderbach sechs Spiele in Serie zum 6:2. Mit dem psychologischen Vorteil im Rücken gewann er auch die beiden ersten Spiele im vierten Satz nach zähem Ringen. Dann musste Nieß beim Stand von 6:1, 5:7, 2:6, 0:2 leider wegen Erschöpfung und der Erkenntnis, dass es selbst bei allem Krafteinsatz niemals für einen fünften Satz gereicht hätte, das Handtuch werfen.
Im Spiel um Platz 3 überzeugte Stefan Moritz einmal mehr mit einer guten Leistung. In der Vorrunde hatte er beiden Finalisten das Leben sehr schwer gemacht und beide Matches nur knapp verloren. Das Spiel um den dritten Platz gewann er schließlich mit 6:2 und 6:3 gegen Mario Nieß.
