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SC Niederzissen - 1. Tischtennismannschaft

Der Motor stottert noch

4:9-Niederlage gegen TuWi Adenau

Der Motor stottert noch

Allein bei Jörn Ockenfels lief der Motor rund, er konnte zwei Siege einfahren, aber die Niederlage seines Teams letztlich nicht abwenden.Foto: privat

06.03.2018 - 08:56

Niederzissen. Auch gegen die Adenauer Sportkameraden, denen in der Hinrunde auswärts noch ein 8:8 Unentschieden abgetrotzt werden konnte, geriet der Zissener Motor aufgrund der verletzungs- und krankheitsbedingten Schwächung und des damit verbundenen Trainingsrückstands der letzten Wochen erneut ins Stottern.

So musste die 1. Tischtennismannschaft des SC Niederzissen letztlich das „Familienunternehmen“ TuWi Adenau (drei mal Berens: Josef, Hans-Peter und Fabian) zum 9:4-Erfolg ziehen lassen. Wie ernst die Adenauer das Spiel nahmen, zeigte sich daran, dass sie bereits eine Stunde vor Spielbeginn und damit vor den meisten Zissenern in der Halle waren, um sich warm zu spielen. Fair leisteten sie dabei dem „einsamen“ Dominik Friedrich Aufbauhilfe beim TT-Parcours, bevor seine Mannschaftskameraden eintrudelten. Aber damit hatte es sich auch mit der „Aufbauhilfe“.

Schon die Eingangsdoppel, in denen sich die Zissener sonst häufig ein Zuversicht gebendes Polster von 2:1 oder gar 3:0 erspielten, zündeten zwar vielversprechend mit Gewinn der ersten beiden Sätze (Ockenfels/Friedrich gegen Berens (Josef)/Schmitt und Haselbauer/Didinger gegen Berens (Hans-Peter)/Meister) beziehungsweise des ersten Satzes von Vendel/Schmitt gegen das Spitzendoppel Berens (Fabian)/Drengwitz, bevor dann Zündaussetzer in den Folgesätzen den Gegner bereits bei den Eingangsdoppeln mit 0:3 auf die Überholspur brachten.

Josef Vendel schien im „Josef“-Duell mit Josef Berens noch Sprit im Reservetank zu haben, denn zwei 10:8-Rückstände konnte er jeweils in 12:10 umwandeln und letztlich im vierten Satz ebenfalls mit 12:10 sozusagen mit „letztem Tropfen“ den Punkt für Zissen einfahren; aber auch sein Reservetank war dann gegen Fabian Berens im zweiten Match mit klarem 0:3 leer. Sascha Haselbauer läuft nach Erkrankung zur Zeit nur „auf drei Pötten“ und seiner Normalform hinterher - entsprechend keine Chance gegen das gegnerische Spitzenpaarkreuz.

Allein Jörn Ockenfels schien „SuperPlus“ getankt zu haben und konnte gegen Hans-Peter Berens im fünften Satz nach Rückstand noch mal den Turbo zünden und Satz und Match für sich entscheiden. Dies hatte wohl auch sein nächster Gegner Dirk Drengwitz mitbekommen, der gegen Ockenfels schon bei Matchbeginn die weiße Fahne zu schwenken schien, keinerlei Gegenwehr zeigte und mit deutlichem 0:3 die Platte verließ.

Den letzten der vier Punkte ergatterte Dominik Friedrich dann auch gegen Drengwitz in vier Sätzen, hatte aber anschließend gegen Hans-Peter Berens trotz Gewinn eines Satzes in den drei übrigen deutlich abgegebenen Sätzen einigen „Sand im Getriebe“ und konnte nichts mehr zur Ergebnisverbesserung beitragen. Michael Schmitt, der dankenswerterweise aus der Zweiten eingesprungen war, fand im klaren 0:3 seinen „Meister“ (Matthias mit Vornamen) und Stephan Didinger kam in vier Sätzen ebenfalls nicht aus dem „Windschatten“ von Dominik Schmitt heraus und musste ihn mit einem weiteren Punkt für Adenau ziehen lassen. Adenau hatte als Stadt am Nürburgring eindeutig das bessere Setting gewählt. Die Zissener sollten wohl mal den Rat eines lokalen renommierten Motorsportunternehmens bezüglich Abhilfe bei „stotterndem Motor“ einholen.

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Kommentare
juergen mueller:
Fragt mal bei der angeblich nicht nur unter Geldsorgen kränkelnden SPD in Berlin nach - die haben ein Trödelschätzchen. Manch einer wäre froh, es loszuwerden. Vorteil: Eine Rückgabe nicht verkaufter Trödelspenden erfolgt nicht. Ob jemand allerdings bereit ist, etwas dafür zu bezahlen wage ich zu bezweifeln.

Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt

juergen mueller:
Ja,Frau Sievert,verstanden.Dafür,dass ich wohl etwas überreagiert habe,möchte ich mich entschuldigen.Auch das gehört dazu,zumal es selten geworden ist,zumindest wenn es aufrichtig gemeint ist.Sorgen um unsere konsumbestimmte Gesellschaft mache ich mir allerdings nicht,das wäre zuviel des Guten auch im Hinblick darauf,dass unsere Gesellschaft gerade durch die Medien im weiten Vorfeld auf Ereignisse hingewiesen wird,die man in der guten,alten Zeit mal so einfach mit echter Freude hat auf sich zukommen lassen,Freude,die heutzutage fehlt.Das ärgert mich,nicht die Dummheit unserer Gesellschaft,die anscheinend mediale Erinnerer und Einpeitscher benötigt.Gut vorbereitet auf den Weihnachtsmarkt?Mal ehrlich - Was gibt es da vorzubereiten? Ich freue mich schon darauf,demnächst einen Osterhasen im Nikolauskostüm auf einem Rentierschlitten durch eine Styroporflockenlandschaft fahrend bestaunen zu dürfen,begleitet von einem Feuerwerk auf dem Weg zu einer närrischen Faschingssitzung.
Maxie Sievert:
Sehr geehrter Herr Müller, dass dieser Artikel laut Zeitstempel erst gestern online gegangen ist, ist ein Datenbankfehler - es handelt sich hierbei um einen alten Beitrag aus der Adventszeit. Sie können Ihre Sorge um unsere kommerzbestimmte Gesellschaft, die gar nicht weiß, worum es an Weihnachten geht, also noch eine Weile ruhen lassen - ich schätze, etwa bis Ende der Sommerferien ;-) Mit freundlichen Grüßen aus der Redaktion Maxie Sievert
juergen mueller:
Hallo, wie bescheuert muss unsere kranke Gesellschaft noch werden, 2 Wochen nach Sommeranfang schon den Weihnachtsmarkt anzuversieren? Alles müsste doch seine Grenzen haben. Verantwortliche für diesen Scheiß haben doch überhaupt keinen Überblick und die Seriösität ehemals für unsere Gesellschaft normale und bedeutsame Jahreszeiten mehr. Unsere nur auf Konsum und das Erinnern daran nimmt Formen an, die alte Werte vergessen lassen. Gut vorbereitet!!! Mich würde interessieren, wer für diesen Scheiß verantwortlich ist?
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