Herzschlagfinale: Deutschlandachter überzeugt im Weltcup
Deutschlandachter erkämpft Silber in Varese
Brieden. Silbermedaille für den Deutschlandachter beim Weltcup auf dem Lago di Varese in Norditalien. Mit an Bord: Steuermann Jonas Wiesen von der Rudergesellschaft Treis-Karden. Insgesamt sechs Nationen hatten ein Boot für das Achterrennen gemeldet, darunter Großbritannien als amtierender Olympiasieger und frisch gekürter Europameister. Neben den etablierten Achter-Nationen gingen auch Mannschaften aus China und Australien an den Start.
Bereits im ersten Aufeinandertreffen, dem sogenannten „Preliminary Race“, zeigte der Deutschlandachter eine starke Leistung und knüpfte an das EM-Rennen mit Europarekordzeit an. Souverän belegte das deutsche Team den zweiten Platz hinter Großbritannien. Dieses Kräfteverhältnis bestätigte sich auch im Finale. Über die gesamte Strecke hinweg lieferten sich die beiden Top-Boote ein enges Duell – Bug an Bug lagen sie auf der 2000-Meter-Distanz. Im mittleren Rennabschnitt verschafften sich die Briten Schlag für Schlag einen minimalen Vorsprung, den die deutsche Mannschaft im Endspurt zwar noch verkürzen konnte, aber nicht vollständig aufholte.
Mit einem Rückstand von lediglich einer halben Sekunde überquerte der Deutschlandachter als Zweiter die Ziellinie – ein hochklassiges Rennen auf internationalem Niveau. Hinter dem Spitzenduo folgten die Boote Italien 1, Italien 2, Australien und China. Freude und Zufriedenheit herrschten im deutschen Team, das von Jonas Wiesen aus Brieden gesteuert wurde, ebenso wie bei den Trainern Sabine Tschäge und Marc Emke. BA
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Der nacholympische deutsche Achter mit Steuermann Jonas Wiesen von der Rudergesellschaft Treis-Karden (Mitte). Mit drei tollen Rennen hat er nun die Weltspitze wieder erreicht. Nur eine halbe Sekunde Rückstand hinter Großbritannien fehlt zum Sieg, er gewinnt Silber beim Weltcuprennen im norditalienischen Varese. Foto:Michael Hippert
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