SG Puderbach II
Die Pechsträhne hält an
Zweite Mannschaft verliert unglücklich 1:2 in Staudt
Puderbach. Mit großen Erwartungen war das Team von Coach Christian Mendel nach dem guten Auftritt gegen Tabellenführer Montabaur in der Vorwoche bei hochsommerlichen Temperaturen nach Staudt gefahren. Doch die Hoffnung hielt nur 15 Minuten, denn da konnte der Angriff der Gastgeber die Verwirrung im Puderbacher Strafraum nutzen und mit 1:0 in Führung gehen. Zehn Minuten später wurden die Bemühungen der Gäste aus Puderbach belohnt, als Philipp Mendel im Strafraum gefoult wurde und Dominik Seuser den fälligen Elfmeter zum verdienten Ausgleich verwandeln konnte. Bis zur Halbzeit erarbeiteten die Gäste sich weitere Chancen, doch wie in den Spielen zuvor fehlte auch dieses Mal die Durchschlagskraft vor dem Tor. So ging es mit dem Unentschieden in die Halbzeit. Nach dem Seitenwechsel traten die Puderbacher eine Viertelstunde lang souverän auf und bauten Druck auf, doch es reichte einfach nicht für den Führungstreffer. Dann machten sie die Gastgeber durch ihr immer häufiger überhastetes Spiel im Mittelfeld stark und die nutzen die Gelegenheit, um nach einem Eckball mit 2:1 in Führung zu gehen. Jetzt mussten die Puderbacher und warfen alles nach vorne, um wenigstens noch den durchaus verdienten Ausgleich zu erzielen, doch es scheiterte an der Vielzahl kleiner individueller Fehler und technischen Schwächen. Staudt war nicht wirklich besser, hatte aber im Endeffekt das bisschen Glück, das den Puderbachern schon seit geraumer Zeit fehlt. In nur drei Tagen steht am Mittwochabend in Urbach das Lokalderby gegen die SG Wienau/Marienhausen an, bei dem mit Sicherheit keine der beiden Mannschaften auch nur einen Zentimeter Boden wegschenken wird. Über zahlreiche Unterstützung aus den eigenen Reihen würde die Mannschaft um Coach Mendel sich freuen.
Für die SG Puderbach II spielten: Robin Kaul (T), Christoph Neitzert, Vadim Pucha, Michael Arndt, Jan Schmidt (K) (60. Alexander Schröter), Kevin Velten, Philipp Mendel (68. Andre Velten), Dominik Seuser, Christoph Hartstang, Ewald Betcher, Manuel Franz (68. Niklas Nissing)
Trotz einiger Zweikämpfe konnte der Ausgleich nicht mehr erzielt werden.
