Lokalsport | 17.05.2016

Fußballverband Rheinland - Bezirksliga Ost – Saison 2015/16

Die SG Hundsangen feiert den Klassenerhalt

Hannappel-Schützlinge siegten in Hamm deutlich – Montabaur blamierte sich gegen Weitefeld

Verbandsgemeinde Montabaur. Alle Entscheidungen für die Bezirksligisten aus der Verbandsgemeinde Montabaur sind gefallen. Zwar enttäuschten der TuS Montabaur (2:7 gegen Weitefeld) und die SG Elbert (0:1 in Puderbach), konnten aber trotzdem unter dem Strich den Ligaerhalt für die kommende Bezirksligasaison verbuchen. Dies konnte am Ende dann auch die SG Hundsangen, die beim VfL Hamm, mit einer überzeugenden Vorstellung 4:0 siegte.

SG Puderbach – SG Elbert

1:0 (1:0)

Elbert. Coach Michael Diel war sauer nach der Partie seiner SG beim Tabellenschlusslicht SG Puderbach. 0:1 hatten die Gäste verloren. Trotzdem konnte dort der Ligaverbleib gefeiert werden, was dem Teamchef der Gäste an diesem Nachmittag wohl nicht ausreichte. „Wenn wir nur eine Viertelstunde konzentriert arbeiten, dann ist das ganz einfach zu wenig, um zu bestehen. Auch beim Tabellenletzten muss man Engagement und Leidenschaft ins Rennen werfen“, so der Coach der Gäste. Auf der anderen Seite war man natürlich zufriedener. Immerhin hatte die SGP aus den letzten drei Partien nun sieben Punkte eingefahren und so ganz ist der Klassenverbleib doch noch nicht vom Tisch. Aber dazu ist ein Sieg in der letzten Partie bei der SG Hundsangen erste Voraussetzung. Gleichzeitig müsste aber auch Bad Ems gegen Müschenbach verlieren und der SC Berod dürfte auch gegen Ellingen nur einen Punkt einfahren. Und auch dann wäre die SG noch von der Rheinlandliga abhängig, wo die SG Betzdorf ja ebenfalls die Klasse halten müsste. Alles in allem ist somit die Chance sehr gering. Aber daran haben die Kicker der SGP wohl nicht gedacht. Die Jungs von Oliver Haag wollten sich ganz einfach anständig von ihrem Publikum verabschieden und dies ist ihnen auch gelungen. Das Tor des Tages gelang Jan Luca Drumm, der die Kopfballvorlage von Jan Erik Grunewald sicher verwertete. Wer nun glaubte, dass Elbert aus seinem „Winterschlaf“ erwachen würde, sah sich schnell getäuscht. Puderbach schaffte es mit seinem köperbetonten Spiel den Gegner meist vom eigenen Kasten fernzuhalten. So sahen die rund fünfzig Zuschauer am Ende einen knappen, aber insgesamt nicht unverdienten Erfolg der Platzherren die zumindest noch einen ganz kleinen Hoffnungsschimmer erblicken können.

SG Elbert: Küng, Silbernagel, Aster, Heber, Gumbert, Müller, Griebe, Simunovic (65. Neuroth), Brand, Klotz, Jung (65. Pissarius).

VfL Hamm – SG Hundsangen

0:4 (0:2)

Hundsangen. „Wir haben vom Hinspiel noch eine Rechnung offen“, hatte Jens Hanas vor der Begegnung auf die schwache Vorstellung beim 1:3 im November hingewiesen. So ganz gingen seine Motivationsversuche dann nicht auf, denn am Ende siegte die SG Hundsangen auch in Hamm deutlich und feierte somit den endgültigen Klassenerhalt. „Endlich konnten wir unsere Möglichkeiten auch mal nutzen“, freute sich der scheidende Hundsanger Coach Egid Hannappel nach dem Schlusspfiff. Spieler des Tages wurde Sebastian Schneider, der zweimal erfolgreich war. Bereits nach einer guten halben Stunde war in Hamm die Vorentscheidung gefallen. Die Gäste hatten durch einen Doppelpack von Sebastian Schneider (19., 35.) zweimal getroffen und dominierten in der Partie beim Ex-Oberligisten. Auch nach der Pause fand der VfL Hamm kein Gegenmittel gegen die engagiert auftretenden Gäste. Nur sechs Minuten nach Wiederanpfiff war es dann Kelvin Marciano Rodrigues Lima, der mit dem 3:0 den Sack endgültig zumachte. Den Schlusspunkt setzte dann Schneider mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag. In der 67. Minute traf der Hundsanger Angreifer und sorgte somit für einen klaren Erfolg der Gäste. „Es war ein Tag zum vergessen“, war Hanas nach Spielende bedient von der Vorstellung seiner Mannschaft. Und dieser Sieg hätte durchaus noch höher ausfallen können, denn Lima hatte sogar noch einen Strafstoß (82.) nicht verwerten können.

SG Hundsangen: Kraft, Brühl, J. Hannappel (87. Poppe), da Silva Junior (85. N. Steinebach), Noll, Leonarda, Schneider (76. Da Roche Van derlei Junior), D. Hannappel, Lima, Steinebach, Hürter.

TuS Montabaur – SG Weitefeld 2:7 (0:3)

Montabaur. Bittere Heimniederlage für den TuS Montabaur. Nach einer sehr enttäuschenden Vorstellung unterlag der TuS den Gästen mit 2:7 und ermöglichte den Gästen damit den höchsten Saisonsieg. So machte es TuS-Coach Benedikt Lauer in seinem Statement nach Spielende kurz und schmerzlos. „Eine blamable Leistung meiner Mannschaft“. Mit diesem Satz war alles gesagt, denn was seine Mannen boten, war wirklich nicht Bezirksligatauglich. Bereits zur Pause hatte die SG Weitefeld die drei Punkte sicher. Dominik Neitzert (2.) und Maximilian Strauch (9.) konnten in der Anfangsphase zweimal treffen. Kurz vor der Pause sorgte dann Mario Weisang (42.) frühzeitig für die Vorentscheidung. Nach der Pause legte Weitefeld nach und schraubte durch die Tore von Deniz Sakalakoglu (67., FE), Julian Aguilar (71.) und Maik Oliver Seibel (75.) das Ergebnis weiter in die Höhe. Zwar gelang dem TuS Montabaur durch Hisato Fujiwara (85., 87.) etwas Ergebniskosmetik, aber die Gäste setzten dann, zwei Minuten vor Spielende durch Kevin Lopata den endgültigen Schlusspunkt. Dabei hatte Montabaur durchaus noch weitere Gelegenheiten zu einer höheren Torquote. Gleich zweimal scheiterte der TuS mit einem Elfmeter. Pacsal Tillmanns (56.) Schuss konnte Sakalakoglu parieren und zwanzig Minuten später scheiterte Mario Denker am Pfosten. Aber der Sieg der Gäste war trotz allem zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

TuS Montabaur: Teklic, P. Merl (54. Husaj) Schulz, Schwickert, Kubota (54. Leisenheimer), Omi, Stähler, Tillmanns, Obrebski, Denker, Brenner (79. Fujiwara). TH

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