SG Moseltal/Fußball/Kreisliga A Koblenz
Die SG Moseltal bleibt an Weitersburg dran
Torloses Remis gegen Untermosel und 2:1-Sieg gegen Spay
Dieblich. Einen Sieg verpasst hat die SG Moseltal vor 250 Zuschauern im Lokalderby gegen den SV Untermosel. Sie bestimmte das Spiel zwar über die gesamte Dauer, es gelang ihr aber nicht, die Überlegenheit auch in Tore umzusetzen. Dafür war in erster Linie SVU-Keeper David Obrebski verantwortlich, der einfach nicht zu überwinden war und bei einem Pfostenschuss von Jan Olaf Boomgaarden in der 38. Minute auch noch das Glück des Tüchtigen hatte. Eine weitere Großtat vollbrachte Obrebski in der 57. Minute, als er einen Kopfball von Kevin Kissel gerade noch von der Linie kratzte. Zu diesem Zeitpunkt wäre eine SG-Führung mehr als verdient gewesen, aber sie gelang auch in der Folgezeit nicht, denn die Mannschaft rannte weiterhin ohne zählbaren Erfolg gegen eine aufopfernd kämpfende Koberner Defensive an. So blieb es bei einem torlosen Remis, über das sich aber nur die Gäste freuen konnten.
SG Moseltal: David Giejlo, Jan Olaf Boomgaarden, Christopher Fetz, Luka Brünicke (43. Mike Czarneta), Andre Friedrich, Raphael Henning, Robin Kissel, Kenny Kissel, Tobias Jung, Marius Haas (8. Tobias Arens), Dominik Maurer (68. Max Modigell).
Vier Tage später gelang der Dreier gegen die SG Spay. Allerdings ging es sehr unglücklich los, und das muss sich Schlussmann Giejlo ankreiden lassen. Sein Versuch, einen Rückpass nach vorn zu schlagen, misslang gründlich, der Ball rollte aus dem Strafraum zum Spayer David Berwanger, der überlupfte Giejlo, der Ball sprang von der Latte zu Florian Hoffmann und dem machte es keine Schwierigkeiten, das Leder aus kurzer Distanz ins Netz zu befördern. 0:1 nach drei Minuten, kein Start nach Maß, und so richtig gut wurde es in der ganzen ersten Halbzeit nicht. Feldüberlegen wie gegen den SV Untermosel, aber zu harmlos vor dem gegnerischen Tor, und deshalb blieb es beim Rückstand bis zur Pause.
„Wir waren in der ersten Halbzeit nicht energisch genug“, sagte SG-Trainer Volker Schambach, „in der zweiten Hälfte war das schon wesentlich besser.“ Weshalb auch ganz schnell der Ausgleich fiel, selbst wenn dafür ein Eigentor von Leon Reinhold herhalten musste. Noch besser wurde es in der 72. Minute: ein weiter Einwurf, per Kopf zu Niklas Pistono verlängert, ließ den mit einem platzierten Kopfball die Führung machen. Zuvor hatte es jedoch eine haarsträubende Situation vor dem Moseltaler Gehäuse gegeben, in der Giejlo seinen Fehler zu Spielbeginn gleich zwei Mal in Sekundenbruchteilen ausbügeln konnte. Dazu kam seine phantastische Reaktion beim letzten Spayer Konter in der Nachspielzeit, die seiner Mannschaft den Sieg rettete und drei Punkte einbrachte. Ein gutes Ende mit schlechtem Anfang ist jedenfalls besser als umgekehrt.
SG Moseltal: David Giejlo, Jan Olaf Boomgaarden, Mike Czarneta, Niklas Pistono (85. Marco Zimmermann), Andre Friedrich (46. Tobias Arens), Raphael Henning, Robin Kissel, Kenny Kissel (58. Stefan Baulig), Tobias Jung, Philipp Schuster (46. Sebastian Löhr), Dominik Maurer.
