SV Adendorf
Diesmal kein Comeback
Wachtberg-Adendorf. Dauerregen und Flutlicht sorgten für schwierige Bedingungen beim Spiel des SV Adendorf gegen RW Dünstekoven. Die Erinnerung an das denkwürdige Spiel im Mai, als die Alemannia einen 0:4-Rückstand noch in einen 7:4-Sieg umdrehen konnte, war noch frisch. Doch diesmal gelang es dem SV Adendorf nicht, ein ähnliches Comeback zu schaffen.
Bereits nach 29 Minuten und einer schwachen Abwehrleistung lag der SVA mit 0:4 zurück. Henrik Limbach konnte zwar in der 41. Minute auf 1:4 verkürzen, doch Dünstekoven schlug sofort zurück. So stand es zur Halbzeitpause 1:6 und für den SV Adendorf ging es nur noch darum, den Schaden zu begrenzen.
Der sportliche Leiter des SV Adendorf, Dieter Nolden, der den verhinderten Trainer Ralf Nolden vertrat, reagierte und wechselte die gesamte Innenverteidigung aus. Dadurch kam mehr Ruhe in die Mannschaft und der SVA konnte sich in der zweiten Halbzeit mehr Spielanteile sichern. In der 75. Minute gelang Fabian Kuhnle ein Tor zum 2:6, doch kurz vor Schluss traf der fünffache Torschütze Torsten Daunus noch zweimal für Dünstekoven und sorgte für den Endstand von 2:8.
RW Dünstekoven zeigte deutlich, was dem jungen Team des SVA noch an Erfahrung und teilweise auch an Einsatzwillen fehlt. Der Sieg der Gäste war hochverdient und hätte sogar noch höher ausfallen können, wäre der Schlussmann des SV Adendorf, Stefan Kliesch, nicht mehrfach glänzend pariert
BA
