Lokalsport | 20.04.2016

24h Qualifikationsrennen.

Doppelsieg für Mercedes

Packende Positionskämpfe prägten das Renngeschehen beim 24h Qualifikationsrennen. In Führung der Manthey Porsche vor dem Busch Audi und einem BMW, im Hintergrund der später siegreiche Mercedes-AMG GT 3Burg

Nürburg. Bereits zum dritten Mal richtete der ADAC Nordrhein vor dem 24h Rennen vom 26. bis 29. May mit dem 6h Qualifikationsrennen einen Vorboten für den prestigeträchtigen Langstreckenklassiker auf dem Nürburgring aus.

Nach dem man 2014 mit einem Starterfeld von 50 Fahrzeugen erstmals in die 6h Hatz durch die grüne Hölle gestartet war, rollten in diesem Jahr, ebenso wie im vergangen Jahr, über 70 Fahrzeuge an den Start. Darunter waren es vor allem die GT3 Boliden, die mit 22 Fahrzeugen das Groh des Starterfeldes bildeten. Ergänzt wurde die Streitmacht der leistungsstarken Sportwagen durch weitere 15 Teilnehmer aus den Klassen SP7/8 und SPX. Auch wenn viele dieser Teams das Rennen zur Feinabstimmung ihrer Fahrzeuge nutzten, erlebten die Zuschauer während des Rennens hochkarätigen Motorsport. Bereits in den ersten 3 Rennstunden hatten sich neun verschiedene Fahrzeuge an der Spitze des Feldes abgewechselt. In der Schlussphase des Rennens duellierten sich letztlich noch zwei Mercedes-AMG GT 3 um den Gesamtsieg, wobei Christian Vietoris, Dominik Baumann, Maximulian Buhk und Thomas Jäger am Ende für das AMG-Team HTP Motorsport den Sieg einfahren konnten. Uwe Alzen, Lance David Arnold und Jan Seyffarth sowie DTM-Fahrer Maximilian Götz machten im AMG GT3 von Haribo Racing den Doppelsieg für Mercedes perfekt. Komplettiert wurde das Podium von Alexander Sims, Philipp Eng und Maxime Martin mit dem neuen BMW M6 GT3 von Rowe Racing. Im Zeittraining hatte sich Martin im BMW bereits die Poleposition gesichert. Auch die Anfangsphase des Rennens dominierte der Belgier, bis sich das ROWE-Team, bei der schwierigen Wetterlage verzockte und Regenreifen aufzog, diese aber eine Runde später wieder gegen Slicks austauschen musste.

Den besten Porsche pilotierten für das Team Manthay Racing, Kevin Estre und Michael Ammermüller, die als Vierte mit dem 911 GT3 R die Ziellinie überquerten. Ihre Teamkollegen Jörg Bergmeister und Matteo Cairoli lagen bis in die Schlussstunde noch auf Podiumskurs, kassierten aber aufgrund eines Vergehens in einer Code 60-Zone eine Zeitstrafe, wodurch man das Rennen nur als Siebte beendete. Das Team Black Falcon brachte seinen bestplatzierten Mercedes-AMG GT3 als Fünfter ins Ziel. Der zweite Mercedes-AMG GT3 der Falken war kurz vor Schluss im Kampf um eine Podiumsplatzierung im Bereich der „Hohenrain Schikane“ heftigst in die Leitplanke eingeschlagen.

Der zu diesem Zeitpunkt, den Mercedes pilotierende Nico Bastian blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Das Premierenrennen des Niederzissener Zakspeed Teams mit einem Nissan GT-R NISMO GT3 beendete das Fahrertrio Florian Stoll, Henrik Still und Marc Gassner auf einer hervorragenden 6. Position. In Abwesenheit von Phoenix-Racing, die sich beim VLN-Saisonauftakt den ersten Nordschleifen-Sieg gesichert hatten und an diesem Wochenende beim ADC GT Masters in Oschersleben antraten, platzierte sich der beste Audi auf Position neun.

Von den insgesamt 72 gestarteten Fahrzeugen erreichten sechsundfünfzig, in zwanzig unterschiedlichen Klassenwertungen, das Ziel.

Neben der GT3 Klasse, die auch die ersten 16 Fahrzeuge in der Gesamtwertung stellte, waren wirkliche Platzierungskämpfe nur noch in den Klassenwertungen der SP9 (8 Teilnehmer), BMW CUP (7 Teilnehmer) und V5 ebenfalls mit 7 Teilnehmern zu erleben. Aber auch in diesen stärker besetzten Klassen war die Bilanz der sonst so erfolgsverwöhnten lokalen Teams mit zwei Podiumsplatzierungen eher mäßig. In der Klasse SP7 fuhren Steve Smith, Reinhold Renger und Nils Reimer im Porsche 911 GT3 Cup MR für Manthey Racing den Sieg ein. Die zweite Podiumsplatzierung belegten mit dem 3. Rang in der Klasse V5 Carsten und Josef Knechtges (Mayen) im einem Black Falcon BMW Z4.

Für das Team von Frikadelli Racing lief es auch beim zweiten Rennen noch nicht rund. Nach anfänglichen Problemen erreichte man am Ende auf Position 18 das Ziel. Dennoch zeigte sich Teamchef Klaus Abbelen mit dem Einsatz zufrieden.

„Das war ein guter Testlauf für das 24-Stunden-Rennen. Insbesondere bei der Fahrwerksabstimmung konnten wir wichtige Fortschritte erzielen. Außerdem haben wir die Gelegenheit genutzt, um an den Fahrerwechseln zu feilen. Mit meinen Zeiten war ich zufrieden. Jetzt freuen wir uns auf den Saisonhöhepunkt Ende Mai.“

Die nächste Testmöglichkeit für das 24h-Rennen besteht bereits am 30. April beim zweiten VLN-Lauf.

Im Zweikampf der Manthey Porsche mit dem Haribo Mercedes-AMG GT 3.

Im Zweikampf der Manthey Porsche mit dem Haribo Mercedes-AMG GT 3.

Im Zweikampf der Manthey Porsche mit dem Haribo Mercedes-AMG GT 3.

Im Zweikampf der Manthey Porsche mit dem Haribo Mercedes-AMG GT 3.

Packende Positionskämpfe prägten das Renngeschehen beim 24h Qualifikationsrennen. In Führung der Manthey Porsche vor dem Busch Audi und einem BMW, im Hintergrund der später siegreiche Mercedes-AMG GT 3Foto: Burg

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