SG WAGO mit großem Starterfeld bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften
Drei Medaillen und neun Top-10-Platzierungen
Sorge um zukünftige Trainingsstätten wegen Ausfall des Kurfürstenbades
Wachtberg/Godesberg. Elf Aktive der Schwimmgemeinschaft Wachtberg-Godesberg (SG WAGO) haben vergangene Woche an den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) in Berlin teilgenommen und starke Ergebnisse abgeliefert.
Erfolgreichste Schwimmerin der SG WAGO war Theresa Hoffmann (Jahrgang 2001). Sie holte mit starken Zeiten zwei Bronzemedaillen, über 800m Kraul in 9:10,79 min und über 1500m Kraul in 17:31,20 min. Außerdem erreichte sie das Finale über 400m Kraul und wurde hier Sechste. Weiteres Edelmetall ging an Ivana Janssen (2000), die Bronze über 50m Kraul in 26,4 s gewann. Über 100m Kraul wurde Janssen in 58,1 s Vierte.
Viele Bestzeiten und sehr gute Platzierungen
Hervorzuheben sind neben den Medaillenrängen auch noch die Leistungen von Philip Graf (1998), der über 200m Brust Platz fünf erringen konnte und auch über 100m Brust das Finale erreichte. Zudem konnte sich Sophia Kipp (1998) in das Finale über 50m Kraul schwimmen sowie über alle drei Rückenstrecken (50m, 100m, 200m) neue Vereinsrekorde aufstellen. Seine Ausdauer bewies Noah Berlin (2000): bei seinen ersten deutschen Meisterschaften schwamm er über 1500m Kraul einen hervorragenden Vereinsrekord in 16:41,63 min und wurde Neunter seines Jahrganges in Deutschland. Außerdem konnte er seine Bestzeit in 400m Kraul um vier Sekunden auf 4:16,1 min verbessern.
Mike Janott (2000) und Jan Katschke (2001) konnten bei vier Starts ihre Bestzeiten viermal, teilweise erheblich, verbessern und sich im guten Mittelfeld platzieren. Die Nachwuchssportler Emely Reichwald (2003), Jannik Manz (2002) und Alica Janssen (2002) starteten ebenfalls zum ersten Mal bei den DJM. Sie konnten trotz der Aufregung teilweise starke Bestzeiten abliefern und lassen für die Zukunft hoffen.
Die DJM stellen für die SG WAGO jedes Jahr den Saisonhöhepunkt dar.
Schon die Qualifikation von elf Sportlern war hervorragend und zeigt, dass die SG WAGO auch in der Breite gut aufgestellt ist. „Im Schwimmsport kommt es regelmäßig auf Zehntelsekunden an, umso schwerer ist es, auf sehr hohem Niveau gerade bei dem wichtigsten Wettkampf in Topform zu sein. Dies ist der SG WAGO dieses Jahr optimal gelungen“, erklärt Johannes Katzer, der sportliche Leiter der SG WAGO. „Knapp zwei Drittel aller Rennen waren individuelle Bestzeiten. Wir haben unsere Möglichkeiten optimal genutzt und konnten trotz des Wegfalls des Kurfürstenbades, drei Wochen vor den Meisterschaften, ein super Ergebnis abliefern.“ Katzer weiter: „Die Medaillengewinne können gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, da die Konkurrenz aus den großen Vereinen und die Leistungsdichte bundesweit riesig ist. Aus dem Bereich des Schwimmbezirks Mittelrhein, zu dem Köln, Bonn und das Umland gehört, hatten sich Sportler aus elf Vereinen qualifiziert und lediglich der größte Kölner Verein, die Telekom Post SG, konnte genauso viele Medaillen mit nach Hause nehmen wie die SG WAGO, hatte aber mehr als doppelt so viele qualifizierte Starter. Zudem steht uns nicht regelmäßig eine 50m Bahn zur Verfügung und wir haben wöchentlich nur fünf Trainingseinheiten. Was wäre da möglich, wenn wir bessere Bedingungen hätten.“
Starke Nachwuchsmannschaft sichert die Zukunft des Vereins
Peter Kruse, der Vorsitzende der SG WAGO, zeigte sich hoch erfreut von den gezeigten Leistungen der Aktiven. Nicht nur die Spitze des Vereins ist in Berlin vertreten, sondern auch die Nachwuchsmannschaft konnte die ersten Starter stellen und sichert dem Verein schwimmerisch die Zukunft. Die SG WAGO hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der führenden Vereine in NRW geschwommen.
Für die nächste Saison hofft die SG WAGO, dass die Stadt eine Ausweichmöglichkeit für das Training zur Verfügung stellt, sollte das Kurfürstenbad geschlossen bleiben. „Nur dann kann das aktuelle Niveau gehalten werden“, betont Peter Kruse, der Vorsitzende der SG WAGO nachdenklich. Ohne nachhaltig gesicherte Trainingsstätten stehen nicht nur der Leistungssport, sondern auch der Breitensport und die komplette Schwimmausbildung auf dem Spiel, fasst er kurz zusammen.
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