Lokalsport | 20.06.2017

Zehn Medaillen für die Senioren der Burgbrohler Leichtathletik

Ehepaar Seibel springt zum Titel

Peter Rübenach, Michael und Tanja Seibel und Frank Weber (v.l.), im Vordergrund die Söhne Seibel, die ihre Eltern fleißig angefeuert haben. privat

Burgbrohl. Für Tanja und Michael Seibel von der Sportvereinigung Burgbrohl läuft der Wiedereinstieg in die Leichtathletik wie am Schnürchen. Konnte sich Michael Seibel schon vor vielen Wochen mit 5,41 Meter im Weitsprung für die Deutschen Seniorenmeisterschaften in Zittau qualifizieren, so wurde er auf den Rheinlandmeisterschaften sowohl im Hoch- als auch im Weitsprung Meister. Seine 1,61 Meter im Hochsprung bedeuteten ebenfalls die Norm für die DM. So ganz nebenbei erkämpfte er sich zweimal Silber im Diskuswurf und Kugelstoßen. Tanja Seibel machte den Erfolg des Ehepaars perfekt. Mit gesprungenen 4,57 Metern erhielt sie nicht nur den Wimpel des Meisters, sondern darf nun ebenfalls nach Sachsen zur Meisterschaft reisen. Das nicht genug, überbot sie auch im Kugelstoßen mit 10,40 Metern die Mindestanforderung, um sich mit den besten deutschen Seniorenathletinnen messen zu dürfen. Diese Weite bedeuteten Platz zwei, genauso, wie ihr Diskuswurf. Der erfolgsgewohnte Peter Rübenach musste verletzungsbedingt schon während des Weitsprungs aufhören, und sich mit nur einer Silbermedaille begnügen. Auch der für die SpVgg Burgbrohl startende Hillesheimer Frank Weber übersprang die 1,61 Meter und hatte noch ordentlich Luft zwischen seinem Körper und der Latte.

Das ist umso beachtlicher, als Weber gerade vorher noch einen 400 Meter Sprint als Zweiter absolviert hatte. So freute man sich im Burgbrohler Team auch über diese Qualifikationsnorm. Leider wurde dieser Sprung im Nachhinein wegen eines Formfehlers nicht gewertet, sodass er sich hier mit Bronze begnügen musste. Mit insgesamt drei goldenen, sechs silbernen und einer bronzefarbenen Medaille bewiesen die Athleten der SpVgg Burgbrohl, wie leistungsfähig sie auch in den Seniorenklassen sind.

Peter Rübenach, Michael und Tanja Seibel und Frank Weber (v.l.), im Vordergrund die Söhne Seibel, die ihre Eltern fleißig angefeuert haben. Foto: privat

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