Ein Knecht verlängert selten allein
Diez/Limburg. Die EG Diez-Limburg vermeldet eine weitere wichtige Personalie: Nachdem bereits Wotan Knecht seinen Verbleib am Heckenweg bestätigt hat, zieht nun auch sein Bruder Otis nach und hat für zwei Jahre unterzeichnet. Nach seinem Wechsel an den Heckenweg überzeugte der Stürmer durch konstante Leistungen und eine rasche Integration ins Mannschaftsgefüge. Für die sportliche Leitung der Rockets war die Fortsetzung der Zusammenarbeit daher ein logischer Schritt.
Dass sich der 21-Jährige so schnell zu einer festen Größe entwickelte, war nicht zwingend absehbar. In der U20 des SC Bietigheim-Bissingen legte er den Grundstein für seine heutige Spielweise, flog in der DNL jedoch noch etwas unter dem Radar. Zunächst agierte der Linksschütze primär mannschaftsdienlich, bevor er in der Folgesaison mit 14 Treffern und 7 Assists glänzte und seinem Team zum Aufstieg verhalf. Sein Potenzial blitzte bei seiner ersten Seniorenstation bei der ESG Esslingen weiter auf. Dort verbuchte er in der Regionalliga starke 16 Punkte (7 Tore, 9 Vorlagen) in nur 14 Begegnungen, obwohl sein Team im Tabellenkeller feststeckte.
Diesen Aufwärtstrend setzte er bei den Rockets nahtlos fort und avancierte mit 18 Punkten (10 Tore, 8 Vorlagen) in 20 Partien zu einer der Überraschungen der Saison 2025/26. Dabei sorgte er für besondere Highlights: Er markierte gegen Dinslaken nach nur acht Sekunden den ersten Treffer der Runde und setzte im Halbfinale gegen Essen mit dem letzten Tor der Saison den Schlusspunkt. Auch in den Playoffs bewies er mit sieben Zählern in sechs Partien seine Qualitäten. Mit vier Toren war er zweitbester Schütze der EGDL und untermauerte damit seinen Wert für die Mannschaft.
„Otis ist ein super Typ, der menschlich perfekt in die Kabine passt und auf dem Eis voll überzeugt hat“, loben die Verantwortlichen den Angreifer. „Er ist ein absoluter Teamplayer, den man in jeder Reihe sowie in Über- und Unterzahl einsetzen kann. Zudem beweist er immer wieder seinen Torriecher und geht dorthin, wo es weh tut. Dass er für zwei Jahre verlängert hat, unterstreicht seine enge Bindung zu den Rockets.“
Marco Heymann
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