Fußball-Bezirksliga Mitte, 13. Spieltag
Ein entspannter Nachmittag war es nicht
SV Eintracht Mendig machte es beim 3:1 (2:0)-Erfolg über die SG Argenthal unnötig spannend
Mendig. Die Pflichtaufgabe wurde erledigt: Durch den 3:1 (2:0)-Sieg über die SG Argenthal hat der SV Eintracht Mendig am 13. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte den Vorsprung auf den FV Rheingold Rübenach auf sieben Zähler erhöht. Wie Rübenach weist nun auch der SV Anadolu Spor Koblenz nach dem 1:0 (0:0) über den TuS Mayen 26 Punkte auf. Mendig wahrte seine Weiße Weste, zehn Siege bei drei Unentschieden und somit 33 Zähler sind eine stolze Bilanz.
„In der ersten Halbzeit haben wir die Partie kontrolliert. Das hätten wir mal besser beibehalten, dann hätte der Nachmittag wesentlich entspannter verlaufen können“, räumte Eintracht-Trainer Damir Mrkalj ein. „Wir wussten, dass Argenthal ein unbequemer Gegner sein und viel Unruhe stiften kann. Mitte der zweiten Hälfte hätten wir den Vorsprung ausbauen müssen. Ich war schon froh, als der Schiedsrichter abgepfiffen hat.“
Ein Doppelpack durch Brice Braquin (12.) und durch Carsten Thelen, der eine Kopfballvorlage von Nikolas Groß über die Linie drückte (17.), deutete auf eine schnelle Entscheidung hin. Anschließend verpassten es Leonard Zerwas (33.) und Niklas Heinemann (42.), das Resultat weiter in die Höhe zu schrauben. Die Gäste aus dem Hunsrück schossen im ersten Abschnitt kein einziges Mal auf das gegnerische Tor.
Mit dem 3:0 von Braquin, der einen von Silas Bast an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter souverän verwandelte (61.), schien die Messe gelesen. Bei den Hausherren schlichen sich allerdings Unkonzentriertheiten ein, die Leo Wilhelm nur 120 Sekunden später mit seinem 3:1 bestrafte. In der Schlussphase hätte es für die Hausherren durchaus unangenehm werden können, doch Eintracht-Schlussmann Robin Rohr war bei drei großen Möglichkeiten von Daniel Römer (75.), Florian Heyer (90. + 2) und Nico Wilki (90. + 4) auf dem Posten.
„Es waren zwei völlig verschiedene Halbzeiten. Mendig gab zunächst den Ton an, die zweite Hälfte ging an uns. Wir konnten auf diesem Niveau mithalten“, bilanzierte SG-Spielertrainer Simon Peifer. „Wir müssen unsere Punkte gegen andere Teams holen, Mendig hat vorn brutal viel Qualität.“ Sein Pendant auf Mendiger Seite verteilte ein Sonderlob an Braquin. „Natürlich brauchen wir jemanden, der pro Saison 15 Tore macht. Brice stellt sich aber immer in den Dienst der Mannschaft, da fehlen manchmal die Körner“, meinte Mrkalj. „Wir können die Last auf mehrere Schultern verteilen. Und das ist gut so.“
SV Eintracht Mendig: Robin Rohr, Milan Rawert (80. Michael Koch), Kodai Stalph, Alexej Eberhardt, Nikolas Groß, Niklas Heinemann (84. Johannes Limbach), Jamil Mohamed (46. Tim Montermann), Daniel Ley, Carsten Thelen (90. + 2), Leonard Zerwas (68. Jacob Groß), Brice Braquin.
SG Argenthal: Leon Roth, Semih Can Backes, Nico Wilki, Simon Peifer, Daniel Römer, Silas Bast (85. Jona Gellings), Marvin Schulzki (89. Jarno Lorenz), Leo Wilhelmi (85. Joel Paul), Jonas Korbion (80. Florian Heyer), Jonas Melsheimer (60. Tom Thiele), Leon Schulzki.
Schiedsrichter: Jan Schmidt (Koblenz).
Zuschauer: 140.
Torfolge: 1:0 Brice Braquin (12.), 2:0 Carsten Thelen (17.), 3:0 Braquin (61., Foulelfmeter), 3:1 Leo Wilhelm (63.).
Nächste Aufgabe für den SV Eintracht Mendig: am Sonntag, 10. November, um 15 Uhr beim SSV Boppard.
Nächste Aufgabe für die SG Argenthal: am Sonntag, 10. November, um 14.45 Uhr gegen den SV Anadolu Spor Koblenz.
