Fußball-Rheinlandpokal, dritte Runde
Ein perfekter Pokalabend für den VfB Linz
VfB Linz – SV Windhagen 4:0 (1:0)
Linz. Der VfB Linz hat im Rheinlandpokal durch einen deutlichen 4:0 (1:0)-Erfolg über den klassenhöheren Lokalrivalen SV Windhagen das Achtelfinale erreicht. VfB-Trainer Behar Prenku ließ fast die gleiche Formation auflaufen, die beim 3:0-Erfolg in Wallmeroth überzeugte. Für Fatos Prenku kam lediglich Fabian Weber neu ins Team. Nach einer eher vorsichtigen Anfangsphase des gegenseitigen Abtastens legten die Platzherren den Respekt zuerst ab. Die selbstbewusste Prenku-Elf zeigte sich aggressiv, laufstark sowie gut organisiert und übernahm mit zunehmender Spielzeit das Kommando. In der 22. Minute mit Erfolg, als Guido Lemke eine zu kurze Kopfballabwehr eines Windhagener Akteur verwertete und ohne Zögern das Leder mit einem 17-Meter-Distanzschuss zur 1:0-Führung im gegnerischen Kasten unterbrachte. Der bis dahin fast arbeitslose VfB-Keeper Badr Yakine hatte drei Minuten vor dem Pausenpfiff die Gelegenheit, seine Qualität unter Beweis zu stellen. Er entschärfte einen Schuss des SVW-Angreifers Armando Grau reaktionsschnell mit dem Fuß und bewahrte seine Elf vor dem Ausgleich.
Nach Wiederanpfiff zeigte VfB-Youngster Manuel Simons seine Torgefährlichkeit. Nach einem feinen Pass seines Mannschaftskollegen Samet Aslan setzte sich der flinke Simons (55.) gegen mehrere Verteidiger durch, umkurvte Gästetorwart David Weidner und lochte zum 2:0 ein. In der 71. Minute stand Simons erneut im Mittelpunkt. Nach glänzender Vorarbeit von Yannic Becker und Michael Fiebiger erhöhte Simons ohne Mühe auf 3:0. Der Torhunger der Prenku-Elf war aber noch nicht gestillt. Fiebiger (88.) zog den Schlussstrich unter das einseitige Derby mit seinem Treffer zum 4:0-Endstand. Hinten kompakt stehen und nach vorne sauberen Fußballspielen war die einfache Erfolgsformel von VfB-Coach Behar Prenku. „Dass Windhagen überwiegend über spielerische Elemente und vor allem mit einstudierten Standardsituationen den Erfolg sucht, war uns bekannt und ich habe meine Mannschaft entsprechend darauf eingestellt. Mit einer erfolgreichen Taktik wie man gesehen hat“, stellte Prenku fest und ergänzte: „Meine Mannschaft hat eine starke Leistung abgeliefert und auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“
VfB Linz: Yakine, Aslan (85. Dillmann), Burghard, Becker, Tolaj, Weber (87. Silijkovic), Fiebiger, Simons, Lemke (73. Manuel Rott), Schlebach, Kyrion.
Schiedsrichter: Athanasios Fasoulas (Ahrbrück).
Zuschauer: 200.
Torfolge: 1:0 Guido Lemke (21.), 2:0, 3:0 Manuel Simons (55., 71.), 4:0 Michael Fiebiger (88.). LS
