Strahlende Kinderaugen beim Basketball-Profitraining der Telekom Baskets Bonn an der Gemeinschaftsgrundschule Meckenheim-Merl
Ein plüschiger Löwe schlüpfte in die Rolle des Co-Trainers
Meckenheim-Merl. 20 Schülerinnen und Schüler konnten ihr Glück kaum fassen, dass sie per Losentscheid ausgewählt wurden, um am Profitraining der Telekom Baskets teilnehmen zu dürfen.
Im Rahmen der „Baskets Grundschul-Challenge“, an der die GGS bereits zum dritten Mal teilnimmt, leitete Baskets-Trainer Olaf Stolz eine Trainingseinheit, die gute zwei Schulstunden umfasste. Das sportliche Highlight fand dieses Mal, anders als in den vorherigen Jahren, in der frisch sanierten Sporthalle der benachbarten KGS statt, da die Turnhalle der GGS aktuell in Renovierungsarbeiten steckt.
Zu Beginn des Basketballtrainings wurde den Kindern erst einmal die sogenannte „Ice“-Position näher gebracht. In dieser leicht gebückten schulterbreiten Haltung sollten die Schülerinnen und Schüler lernen, den Ball mit beiden Händen festzuhalten, um die Haltung nach einem Rebound zu imitieren, die zur Sicherung des Balles führt.
Ganz nebenbei erreichte Stolz dabei, dass alle Bälle festgehalten wurden und keine störenden Prellgeräusche entstanden. Somit war für den Rest der Übungseinheit klar: Wenn das „Ice“-Signal kommt, Ball festhalten und zuhören!
„Mir ist es wichtig, dass die Kinder Spaß an der Bewegung und natürlich auch Spaß am Basketball entfachen. Das ist für mich wirklich eine Herzensangelegenheit. Natürlich müssen aber auch gewisse Verhaltensweisen an den Tag gelegt werden, damit so ein Training auch funktioniert“, erklärt Stolz.
Verbindung von Spaß und Koordination
Dass es möglich ist, den nötigen Spaß auch in technisch anspruchsvollen Übungselementen nicht zu kurz kommen zu lassen, zeigte Stolz, der das Maskottchen der Telekom Baskets Bonn („Bonni“) im Schlepptau hatte, eindrucksvoll.
So sollten die Kinder beispielsweise in einem Spiel dribbelnd Bonni, der an der gegenüberliegenden Hallenseite stand, erreichen. Allerdings durften die Schülerinnen und Schüler erst bei einem bestimmten akustischen Signal losdribbeln. Die besondere Schwierigkeit hierbei: Sobald sich Bonni, der zunächst mit dem Rücken zu den Kindern stand, umdrehte, mussten die Basketball-Lehrlinge mit ihrem Dribbling aufhören und stehen bleiben. Bei einem Verstoß gegen diese Regel mussten die Kinder wieder von hinten neu beginnen.
Hierbei sollte trainiert werden, beim Dribbling den Blick vom Ball zu lösen und nach vorne zum Maskottchen der Telekom Baskets zu schauen.
„Natürlich verfolgen wir als Bundesligist auch das Ziel, Talente aus der Region zu finden, die dann in unseren Nachwuchsmannschaften eine tragende Rolle spielen oder es vielleicht auch irgendwann in die Bundesliga schaffen. Allerdings liegt unser Fokus eher darauf, die Kinder generell für den Basketballsport zu begeistern und sie in die lokalen Vereine zu bringen. Wir möchten die gesamte Region als Basketballstandort stärken“, erklärt Stolz die Herangehensweise.
Am Ende des kurzweiligen Trainings hatten die Kinder die Möglichkeit, sich insbesondere von ihrem Co. Trainer (Bonni) zu verabschieden. Der Plüschlöwe, den es zuvor zu fangen galt, stand bereitwillig mit ausgestreckten Armen bereit und wartete auf jedes Kind. Fast jedes Kind entschied sich, den Bonner Löwen zu umarmen – ganz zur Freude des Maskottchens.
Zwei ganz besondere Schulstunden waren damit für 20 Schülerinnen und Schüler der Merler Grundschule zu Ende gegangen. Das Feuer für den Basketballsport ist sicherlich entfacht worden.
Das sportliche Highlight fand dieses Mal, anders als in den vorherigen Jahren, in der frisch sanierten Sporthalle der benachbarten KGS statt.
Bonni fungierte als Co-Trainer.
Zum Schluss duften die Schülerinnen und Schüler Bonni umarmen.
