Lokalsport | 27.08.2018

TTC Zugbrücke Grenzau, Tischtennis-Bundesliga

Eine erste echte Standortprüfung

Grenzau. Spitzenspiel „light“ für den TTC Zugbrücke Grenzau: Zum Heimspiel-Auftakt der neuen Saison in der Tischtennis-Bundesliga erwartet die Zuschauer in der Grenzauer Zugbrückenhalle gleich eine äußerst spannende Konstellation, denn der Tabellenzweite aus dem Westerwald empfängt den Tabellenführer TSV Bad Königshofen. Die Tabellenpositionen haben - nach nur einem Spieltag - natürlich noch keine wirkliche sportliche Aussage, die Vorfreude auf die Partie am Freitag (Beginn 19 Uhr) ist dennoch groß. Nur zwei Tage steht schon das nächste Spiel für den TTC an, der am Sonntag (15 Uhr) beim TTC Schwalbe Bergneustadt zu Gast ist.

Mit einem 3:0-Sieg beim SV Werder Bremen ist Bad Königshofen perfekt in die neue Saison gestartet. „Die Deutlichkeit war sicherlich überraschend, nicht aber der Sieg an sich“, sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner.

„Bad Königshofen hat eine starke Mannschaft. Mizuki Oikawa kann eine richtig gute Rolle in der Liga spielen. Kilian Ort ist eines der größten deutschen Talente, war eine Zeit lang verletzungsgeplagt. Er kann aber sicherlich, wenn er fit ist, noch einen großen Schritt machen. Für ihn gilt wie für das Gesamtergebnis: Dass er Bastian Steger schlagen kann, ist nicht überraschend, wohl aber das mit 3:0 sehr deutliche Ergebnis.“ Komplettiert wird das Team von Bence Majoros, der sein Einzel in Bremen ebenfalls recht deutlich gewinnen konnte.

Wagner sieht bei Bad Königshofen wie auch beim Sonntagsgegner TTC Schwalbe Bergneustadt das Potenzial für die obere Tabellenhälfte. „Bergneustadt hat ganz andere Ambitionen als wir“, sagt der Cheftrainer.

Daran ändert auch die Auftaktniederlage des TTC gegen den Post SV Mühlhausen nichts. „Benedikt Duda spielt stabil und konstant unter den Top 50 der Welt. Ihn konnten wir vergangene Saison nicht schlagen. Paul Drinkhall hat manchmal Schwankungen in seinen Leistungen, kann in guter Form aber jeden Gegner schlagen. Und auch Alvaro Robles ist eine harte Nuss.“

Das Wochenende mit zwei Spielen wird also zur ersten echten Standortprüfung für das Traditionsteam aus dem Brexbachtal: „Wir werden zeigen können, ob wir in der Lage sind, hier und da auch nach oben in der Tabelle etwas zu bewegen - sprich: Gegen solche Teams vielleicht etwas zu bewegen.“

Sein eigenes Team sieht Wagner dabei auf einem guten Weg: „Die Stimmungslage nach dem Auftaktsieg in Jülich war ein bisschen gelöster als vorher. Wir hatten die sogenannte Pflichtaufgabe erfüllt, das war wichtig. Aber alle Jungs wissen, dass sie noch deutlich besser spielen müssen, um weitere Spiele zu gewinnen. Alle Spieler haben in den zurückliegenden Wochen bei den internationalen Turnieren in Bulgarien, Tschechien und in der Liga in Jülich ihr Leistungsvermögen abgerufen und bestätigt. Jetzt geht’s darum, den nächsten Schritt zu machen.“

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