FSV Dieblich, Abteilung Walking-Treff
Eine grenzenlose Freundschaft
Dieblich. Nach vier Jahren war es wieder soweit: Die Wingerts Walker ließen den langersehnten Besuch in Heers bei ihren Walking-Freunden „De Gummipuffers“ Wirklichkeit werden. Nach monatelanger Vorbereitung machte sich eine 15-köpfige Abordnung der Dieblicher Walker frühmorgens auf den Weg, begleitet von strömendem Regen und Aquaplaning bis zur belgischen Grenze. Das wenig sommerliche Wetter konnte weder den deutschen noch den belgischen Walkern etwas anhaben: Seit Beginn dieser besonderen Walking-Freundschaft im Jahr 2009 sind die Walker in ständigem E-Mail- und Telefonkontakt, jedes Zusammentreffen ist von einzigartiger Herzlichkeit und Vertrautheit geprägt.
Pünktlich war die Ankunft in Heers, so konnte der „Programm-Marathon“, gespickt mit vielen Überraschungen, beginnen. Der offizielle Teil, die Begrüßung durch Bürgermeister und Stadtrat sowie durch die 26-köpfige belgische Walking-Gruppe, war nur wettermäßig trocken, ansonsten gespickt mit netten Worten, Umarmungen und Begrüßungssekt.
Dann folgten Schlag auf Schlag touristische Attraktionen, es wurde fast übermäßig für das leibliche Wohl gesorgt und viel in der herrlichen Natur von Heers und Umgebung gewalkt. Als der stundenlange Nieselregen dann jedoch in strömenden Regen überging, musste das Outdoor-Programm beendet werden. Ein Besuch in einem Beer-Pub mit Dutzenden Sorten von Bier war da schon ein Trostpflaster. Abendliches BBQ mit Musik und viel „Hoeklboek“ bis tief in die Nacht, begleitet von Blitz und Donner des Wettergottes, ließen den Samstagabend ausklingen. Übringens: „Hoeklboek“ kann nicht gegessen oder getrunken, sondern getanzt. Der Sonntag war ein „Überraschungs-Feiertag“ schlechthin: Mit einem Champagner-Frühstück (aufgrund eines 60. Geburtstags eines belgischen Walkers) begann er. Mit der Teilnahme am „Klatschmohn-Festival“ nahm er seinen Lauf: So waren die Wingerts Walker in einer kleinen Kirche als „Gelegenheitschor“ angekündigt und durften - welch Überraschung - singen: Freude schöner Götterfunken erklang in Deutsch, Belgisch und Flämisch - mit Gänsehautgarantie.
Ein opulentes Nachmittagscatering mit Warm-Kaltem-Buffet sowie Kaffee- und Tortengenuss ließen keine Wünsche offen - doch, vielleicht den Wunsch, sich in den nächsten Wochen beim Walking-Training besonders anzustrengen, um diese üppige Kalorienzufuhr wieder wettzumachen.
Der Ausklang des Besuchs war nicht minder „heftig“: Eine Abordnung des Stadtorchesters Heers sowie ein Gewitter gaben ihr Bestes. Der Himmel weint, wenn Freunde sich verabschieden müssen. Ein kleiner Trost: Es wird in zwei Jahren ein Wiedersehen geben, dann steht der Gegenbesuch von „De Gummipuffers“ an.
