Fußball-Bezirksliga Mitte
Eine späte Niederlage der Bach-Elf
FC Metternich - SG Vordereifel 3:1 (0:1)
Metternich. Am ersten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte nach der Winterpause erlitt die SG Vordereifel eine späte 1:3-(1:0)-Niederlage beim favorisierten FC Metternich. SG-Trainer Jörg Bach hatte seine Mannschaft taktisch geschickt eingestellt. Der Versuch, aus einer verstärkten Defensive über Konter zum Erfolg zu kommen, war in der 22. Minute von Erfolg gekrönt, als Kapitän Patrick Stein seine Farben mit 1:0 in Führung schoss. Die Gastgeber waren läuferisch und spielerisch überlegen, bissen sich aber immer wieder in der kompakten SG-Hintermannschaft fest. Es dauerte bis unmittelbar vor dem Pausenpfiff, ehe Metternich durch Paul Foehl (45. + 1) der 1:1-Ausgleich gelang.
Die Platzherren besaßen auch nach dem Wechsel ein klares Übergewicht und erhöhten mit zunehmender Spieldauer das Tempo. Die Führung schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Aber erst in der Nachspielzeit war es dann soweit: Timo Hoffmeyer (90. + 1) markierte per Freistoß die Metternicher 2:1-Führung, ehe seinem Mitspieler Patrick Heyer (90. + 6) der Treffer zum 3:1-Endstand gelang.
„Wir taten uns lange Zeit schwer. Nach der Pause wurde unser Spiel besser, und am Ende waren die drei Punkte völlig verdient“, stellte FC-Trainer Dominik Treis nach dem Abpfiff fest. Fazit: Eine kampfstarke und disziplinierte Bach-Elf verpasste hauchdünn ein Unentschieden.
SG Vordereifel: Sesterhenn, B. Mono, Williams, T. Hartmann (55. Hammes), Stein, J. Hartmann, Tutas, Diensberg, Göbel (90.+2 Schümmer), Geisen, M. Mono. Torfolge: 0:1 Patrick Stein (22.), 1:1 Paul Foehl (45. + 1), 2:1 Timo Hoffmeyer (90. + 1), 3:1 Patrick Heyer (90. + 6).
Vorschau
Am kommenden Sonntag um 15.15 Uhr wartet in Laubach der nächste Brocken auf die SG Vordereifel, wenn der Tabellendritte TuS Oberwinter anreist. Im Hinspiel unterlagen die Kombinierten in Oberwinter deutlich mit 1:5. Die Lopez-Schützlinge spielen einen schnörkellosen und unbequemen Fußball, treten auch in der Fremde mutig auf. Die Bach-Elf steht vor einer schweren Heimaufgabe.
