Lokalsport | 11.10.2021

Fußball-Rheinlandliga, neunter Spieltag

Eintracht zeigt ihr zweites Gesicht

SG Mendig Bell unterliegt beim FC Bitburg mit 2:3 (1:2)

Spielertrainer Kodai Stalph (links) hatte sich den Auftritt seiner Mannschaft sicher anders vorgestellt.Foto: SK

Bitburg. Nur eine knappe Woche nach dem glanzvollen 3:1 (0:0) gegen den Ahrweiler BC zeigte die SG Eintracht Mendig/Bell am neunten Spieltag der Fußball-Rheinlandliga ihr zweites Gesicht und musste beim FC Bitburg eine nicht unverdiente 2:3 (1:2)-Niederlage hinnehmen.

„Es war heute eine Anhäufung individueller Fehler im Spiel nach vorn“, fasste Bernd Brück, neben Frank Schmitz einer der beiden Sportlichen Leiter bei den Vulkanstädtern, die 90 Minuten vor 110 Zuschauern auf dem tiefen und rutschigen Rasen am Bitburger Ostring zusammen. „Die Rückwärtsbewegung war sehr schlecht. Unsere verletzten Innenverteidiger müssen schnell gesund werden, damit Kodai Stalph und Manuel Oster das Spiel im Mittelfeld wieder besser sortieren können.“

Dabei schien den Gästen die frühe Führung durch Niklas Heinemann (8.) in die Karten spielen zu können, doch FC-Torjäger Joshua Bierbrauer glich nur 120 Sekunden später wieder aus. Die leichte Überlegenheit der Eintracht war spätestens mit der 2:1-Führung durch Jannik Grün verflogen (22.). Die Bitburger liefen anschließend häufig ins Abseits, es „hätte sonst noch richtig böse für uns enden können“, so Brück. „Eine cleverere Mannschaft hätte unsere Unzulänglichkeiten sicher besser ausgenutzt.“

Kurz nach Wiederanpfiff erhöhte Arthur Schütz auf 3:1 (46.) und erwischte den Gegner auf dem falschen Fuß. Die Gäste gaben sich aber nicht auf, sondern glaubten weiter an sich. Der Bitburger Torhüter Luca Merling, der einen Sahnetag erwischt hatte, verhinderte mehrmals den durchaus möglichen Anschlusstreffer. Er fiel zwar trotzdem, aber vielleicht ein wenig zu spät: Der eingewechselte Lars Assenmacher stand da, wo ein Stürmer stehen muss und konnte auf 3:2 verkürzen (79.). Dieses Resultat brachten die Gastgeber schließlich über die Zeit, vor allem nahmen sie durch vier einzelne Wechsel zwischen der 83. Minute und der vierten Minute der Nachspielzeit viel Zeit von der Uhr. Zumindest dabei zeigten sie die nötige Cleverness.

„Gegen Ahrweiler waren wir richtig gut, heute waren wir gerade mit dem Ball richtig schlecht“, ordnete Brück diese Niederlage realistisch ein. „Wir hatten kurioserweise auch viele Chancen, aber auch das Toreschießen war nicht unser Ding. Wir müssen uns jetzt nach unten orientieren und uns in den Winter retten. Gegen Morbach stehen wir schon mit dem Rücken zur Wand.“

FC Bitburg: Luca Merling, Luca Herrig (90. + 1 Jannik Nosbisch), Simon Floß (83. Nico Fuchs), Joshua Bierbrauer, Fabian Fisch, Shend Krasnici, Arthur Schütz, Pascal Alff (90. + 4 Steve Kirchen), Maximilian Koch, Jannik Grün, Gilles Koen Scoupremen (88. Yassine Chimrykh).

SG Eintracht Mendig/Bell: Robin Rohr, Milan Rawert, Manuel Oster, Kodai Stalph, Florian Birnstock (66. Ali Mirzaie), Angelo Heid (75. Antonio Donkov), Petar Shopov, Niklas Heinemann, Majdi Mahoud (75. Lars Assenmacher), Tim Montermann, Brice Braquin.

Schiedsrichter: Marco Christmann (Karbach).

Zuschauer: 110.

Torfolge: 0:1 Niklas Heinemann (8.), 1:1 Joshua Bierbrauer (10.), 2:1 Jannik Grün (22.), 3:1 Arthur Schütz (46.), 3:2 Lars Assenmacher (79.).

Nächste Aufgabe für den FC Bitburg: am Samstag, 16. Oktober, um 16 Uhr bei der SG Malberg.

Nächste Aufgabe für die SG Eintracht Mendig/Bell: am Sonntag, 17. Oktober, um 14.30 Uhr gegen die FV Morbach.

Spielertrainer Kodai Stalph (links) hatte sich den Auftritt seiner Mannschaft sicher anders vorgestellt.Foto: SK

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