Fußball-Rheinlandliga - Saison 2017/18 - aktuell
Eisbachtal verpasst den Sieg
Eisbären bleiben gegen Neitersen auch im vierten Heimsieg in Folge sieglos
Nentershausen. Die Sportfreunde robben weiter in kleinen Schritten in die Winterpause. Gegen die SG Neitersen gab es nur ein 1:1. Gerade einmal zwei Punkte aus den letzten vier Heimspielen sind zu wenig, um mit dem Spitzenreiter TSV Emmelshausen Schritt halten zu können. Dass die Hunsrücker weiterhin über nur vier Punkte Vorsprung verfügen, liegt an der eigenen Nachlässigkeit da im Heimspiel gegen die SG Malberg ebenfalls nur ein 1:1 heraussprang. „Ich bin schon enttäuscht, weil wir nach einer starken ersten Halbzeit und das Spiel aus der Hand haben nehmen lassen“, gab sich der Eisbärenchef Marco Reifenscheidt kritisch. Durchaus berechtigt, denn in Halbzeit zwei fanden die Gastgeber keine Bindung mehr zum Spiel. Rund 120 Zuschauer erlebten in Halbzeit eins tonangebende Hausherren. Allerdings standen richtig zwingende Möglichkeiten nur selten an. Gleich dreimal war es Kevin Lima, der den ersten Treffer auf dem Fuß hatte. Doch der Angreifer scheiterte oder kam bei zwei Aktionen einen Bruchteil zur spät. So mussten die Zuschauer lange warten, ehe der erste Ball im Netz liegen sollte. Eine Minute vor der Pause staubte Marvin Kleinmann einen abprallenden Ball von Neitersen Keeper Constantin Redel ab und vollendete zur Eisbären Führung. Doch diese war eine Minute nach der Pause schon wieder Geschichte. Neitersen hatte dank Stefan Peters ausgleichen können. So konnte sich Neitersen in den verbleibenden 44 Spielminuten wieder mehr der Defensivarbeit widmen. Zwar hatte Eisbachtal in der Folgezeit noch durch Lukas Reitz, Lima und Moritz Hannappel Möglichkeiten, um Tor Nummer zwei zu markieren. Diese wurden jedoch allesamt ausgelassen. Zur Ehrenrettung der Gäste sei jedoch erwähnt, dass sie ebenfalls durch Florian Dietz, Lukas Haubrich und Peters Gelegenheiten vorweisen konnten, um zum Siegtreffer zu kommen.
Sportfreunde Eisbachtal: Erbse, Müller, Haberzettl, Schuth, Kleinmann, M.Hannappel, Ernet, Omotezako (78.Parisi), Reitz, Lima (69.Heibel), Noppe.
Vorschau
Ein Sieg gegen Malberg, dann wäre Spitzenreiter Emmelshausen auf jeden Fall noch in Sichtweise, wenn ab dem 24.Februar die restliche Rückrunde angepfiffen wird. Nach der Statistik scheinen die Eisbären die besseren Karten zu haben. Bei den sechs bisherigen Gastspielen in Malberg gab es noch keine Niederlage. Vier Siege und zwei Reims erreichten die Eisbären bisher. Im Hinspiel gelang es Schützlingen von Marco Reifenscheidt endlich, auf eigenem Platz die Negativspirale von drei sieglosen Partien in Nentershausen, zu beenden. TH
