Lokalsport | 23.08.2016

Fußball Rheinlandliga - Saison 2016/17

Eisbären bleiben ungeschlagen

Sportfreunde holen, trotz 0:2 Rückstandes, einen Punkt gegen den SV Mehring

Nentershausen. Frank Meeth war angeknackst. Verständlich, denn als seine Mannschaft zwei Minuten nach der Pause den Treffer zum 2:0 erzielte, schien die Partie gelaufen. Immerhin kamen die Gäste als ehemaliger Oberligist in den Westerwald und haben in ihren Planungen auch den direkten Wiederaufstieg ausgenagelt. „Dann ist aber der Anschlusstreffer zu früh gefallen“. Dies freute wiederum Marco Reifenscheidt. Sein Team hatte Moral bewiesen. Am Ende sprang dann ein 2:2 heraus was wiederum, zumindest eine Seite ein wenig aufheitern konnte.

„Auf der einen Seite in ich natürlich stolz wie sich mein Team in die Partie wieder zurück gekämpft hat. Wenn man aber das gesamte Spiel sieht, hätten wir hier heute sogar gewinnen müssen“, fasste der Eisbachtaler Chef die neunzig Minuten am Ende zusammen. Seine Mannschaft tat sich zumindest in der Anfangsphase schwer. Verständlich denn sie hatte bereits nach drei Minuten den Führungstreffer der Eifelkicker zu verarbeiten. Philip Meeth traf für den SVM und spielte so der geplanten Taktik in die Karten. Die Ex-Oberligakicker verlegten sich auf das Konterspiel und hätten nur vier Minuten nach der Führung diese fast sogar ausbauen können. Aber Johann Heinz parierte und hielt somit sein Team weiterhin im Rennen. Doch je länger die Partie dauerte, desto gefährlicher wurden die Angriffe der Hausherren. Schon vor der Pause hatten David Röhrig (5.) oder Tobias Schuth (10., 26.) erste Gelegenheiten für einen Treffer, der aber einfach nicht fallen wollte.

Als dann nach dem Wechsel Xhem Ferizaj (47.) frühzeitig zum 2:0 vollendete schien die Partie vor 150 Zuschauern eigentlich gelaufen. „Ich hatte meine Mannschaft vor den Standards gewarnt“, war Meeth über die kurze Unkonzentriertheit seine Defensive ein wenig verärgert. Dem Mannschaftskapitän der Eisbären war dies egal. Manuel Haberzettl (49.) verwandelte den Freistoß direkt und gab es für Initialzündung für den Sturmlauf seiner Mannschaft. Belohnt wurde das Team dann knapp zwanzig Minuten vor Spielende. Nachdem David Röhrig, vor einer Woche gegen Trier noch zweifacher Torschütze, nur den Pfosten getroffen hatte beförderte Moritz Hannappel denn Abpraller zum Ausgleich in den Kasten. In der Schlussphase hatte Röhrig sogar noch zweimal die Gelegenheit zum Siegtreffer, doch dies wäre am Ende zu viel des guten gewesen.

Sportfreunde Eisbachtal: Heinz, Kleinmann, Haberzettl, Hundhammer, Jonas Hannappel, Zabel, Omotezako, Reitz (62.Stahlhofen), M.Hannappel (80.J.Hannappel), Schuth (80.Fuchs), Röhrig.

TH

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