Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar - Saison 2019/20 - Aktuell
Eisbären unterlagen deutlich
Testspiel musste kurzfristig nach Mainz verlegt werden
Mainz. 100 Jahre TuS Nentershausen. Mit einem besonderen Spiel wollte der Club dieses Vereinsjubiläum feiern. Eine Begegnung gegen die Bundesligavertretung des FSV Mainz 05 stand hier auf dem Programm, die am letzten Mittwoch in Nentershausen zur Austragung kommen sollte. Doch das Wetter machte dann den Eisbären doch noch einen Strich durch die Rechnung. Wegen der anhaltenden Trockenheit war eine Austragung im Stadion in Nentershausen nicht möglich. Zu groß wären am Ende die Schäden auf dem neuen Platz geworden. So einigte man sich kurzerhand, die Partie am Mainzer Bruchweg auszutragen. Dass der FSV Mainz 05 dem Rheinlandmeister eine Neuansetzung in Nentershausen zusagte, erleichterte dann die Spielverlegung bei den verhinderten Gastgebern. Am Bruchweg schließlich siegte die Bundesligavertretung der Mainzer deutlich mit 9:0. Die Treffer erzielten vor rund 1000 Zuschauern Jonathan Burkardt (3), Dong-Won Ji (2), Ridle Baku (2) Cyrill Akono sowie ein Eigentor von Dejan Manchev. Rund eine halbe Stunde konnte der Oberligist zumindest einigermaßen Schritt halten mit den Gastgebern. Zwar hatte Jonathan Burhardt (07.) seine Farben, trotz spielerischer Überlegenheit, frühzeitig in Front geschossen doch erst nach dem Doppelschlag von Dong-Won Ji (22., 31.) war das Ergebnis standesgemäß. Mainz kombinierte in Halbzeit eins rund eine halbe Stunde sehenswert und kam bis zur Pause dank zwei weiterer Treffer von Burkardt (37., 45.) zu einer deutlichen Pausenführung. In Halbzeit zwei wurde auf beiden Seiten munter gewechselt. Beim FSV blieb einzig Stefan Bell auf dem Platz, Eisbachtal gönnte Julian Hannappel, Masaya Omotezako, Tommy Brühl und Marvin Kleinmann noch eine längere Spielzeit. Am Geschehen auf dem Platz allerdings änderte sich kaum etwas. Mainz blieb das dominierende Team und setzte nach dem Eigentor von Manchev (49.) das muntere Toreschießen nach einer guten Stunde fort. Cyrill Akono (63.) und Ridle Baku (72., 77.) konnten sich hier noch jeweils in die Torschützenliste eintragen. So war am Ende dann auch Sandro Schwarz zufrieden mit dem zweiten Auftritt seiner Mannschaft in dieser Saison. „Eine saubere Leistung meiner Elf, die gezeigt hat, dass sie heute Lust auf Fußball hatte“, freute sich der Coach der Hausherren.
Sportfreunde Eisbachtal: Kremer (46. Heinz), Julian Hannappel, Kleinmann (76. Lauer), Hundhammer (46. Manchev), Leber (46. Ushiyama), Omotezako, Nakai (46. Jonas Hannappel), Brühl, Tautz (46. Weber), Stahlhofen (46. Quandel), Meuer (46. Reitz). TH
