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Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter den Athleten des Koblenzer Ruderclubs Rhenania - viele wurden nun für ihre Erfolge geehrt

Emotionaler Festakt mit Bootstaufe

11.11.2017 - 09:00

Koblenz. Ein festlicher Rahmen wurde geschaffen, um die guten Leistungen der Sportler des Vereins zu würdigen. Besonders auffällig dabei war die Kleidung der jungen Sportler, die sich in Galagarderobe und auch in Uniformen sehr schön dem Anlass angepasst hatten, dies hob auch Lutz Itschert, Präsident des Koblenzer Ruderclub Rhenania in seiner Begrüßungsrede hervor.

Was folgte, war ein Rückblick auf die Erfolge des vergangenen Jahres, doch zunächst ging man zur Ehrung der Übungsleiter. Sind sie doch nicht nur für die Ausbildung der Sportler, sondern auch für deren Erfolge maßgeblich verantwortlich.

Ein ereignisreiches Jahr lag hinter den Sportlerinnen und Sportlern, so folgte die große Ehrung der Athleten. Hier wurden aber nicht nur die tollen Erfolge angesprochen, auch Misserfolge sollten nicht unbemerkt bleiben. Wie nahe beides zusammenliegt, wurde bei Helena Schäfer an diesem Abend deutlich. Emotional sehr berührt war sie selbst immer noch über ihr nicht erreichtes Ziel, welches sie sich gesteckt hatte, was sie aber bei der Europameisterschaft wegen einer Erkrankung nicht erreichen konnte.


Videos und Fotos vermittelten einen guten Eindruck


An diesem Beispiel sieht man aber, mit welcher Energie und welchem Ehrgeiz diese Sportlerin aber auch alle anderen im Ruderclub stets an den Start gehen. Später erhielt Helena noch die Ehrennadel des Vereins für mehr als 50 erreichte Siege im Jahr 2017. Weiter wurden auch Nadeln für mehr als 25 erreichte Siege an weitere Ruderer verteilt. Die Ehrungen der Sportler wurden mit schönen Videos umrahmt, die einen besonders guten Eindruck der Einsätze der Sportlerinnen und Sportlern während ihrer Rudersaison 2017 hinterließen. Zusätzliche Einblicke bekam man durch zahlreiche Fotos an Stellwänden, die im Saal positioniert waren.


Bewegende Bootstaufe


Es folgte der Höhepunkt des Abends, die Bootstaufe eines nagelneuen Renndoppelvierers, gesponsert durch „Hassia Mineralquellen“ und durch die Initiative der Stiftung des Koblenzer Ruderclub Rhenania. Die Vermittlung zur Anschaffung dieses Bootes lag in den tatkräftigen Händen von Carlhanns Damm (Charly), damals Vorsitzender der Stiftung, der jedoch im August 2017 verstarb und diese Taufe selbst nicht mehr miterleben durfte. Die Taufe übernahm für ihn dann Enkelin Carolin Damm, die ihrerseits sehr ergriffen von diesem Akt das Boot auf den Namen „Charly Damm“ taufte. „Alle Zeit eine gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Und möge das Boot sehr gut sein für die Rhenania, vielen Menschen, die darin sitzen, helfen und Spaß bereiten“, waren ihre emotionalen Worte zu diesem Ereignis.


Nationale und internationale Erfolge


Auch die älteren Sportler, die „Masters“ des Vereins, erhielten ihre Siegerehrung und wurden mit Geschenken bedacht. Zum Abschluss der Veranstaltung kamen auch die Sportlerinnen und Sportler der Drachenbootabteilung zu Ehren. Aus einem Fun-Sportteam, welches auf vielen regionalen Wettkämpfe Erfolge einfahren konnte, hat sich ein professionelles Drachenbootteam „Rhenania Drachen“ gebildet.

Ein gelungener Saisonabschluss wurde gefeiert, und die Ergebnisse der Aktiven konnten sich sehen lassen. Diese Siegesfeier zeigte, wie großartig die Rhenanen aufgestellt sind, nationale und internationale Erfolge konnten verbucht werden. Als Höhepunkte des Jahres nannte Lutz Itschert die Teilnahme von Timo Piontek bei der A-Weltmeisterschaft in Florida, den fünften Platz von Maximilian Bierwirth bei der U-23 Weltmeisterschaft, und als weiteren Erfolg zeigte er die internationalen Erfolge der Drachenpaddler, die eine ganze Reihe von Medaillen gewonnen haben auf.


Auf der Höhe der Zeit


In Kürze beginnt im Clubhaus eine Sanierung der Umkleide- und Sanitärräume im Erdgeschoss nach neuesten Anforderungen, so ist der Verein auch immer auf der Höhe der Zeit, und das nicht nur im sportlichen Bereich. Die Zukunft sieht also gut aus, und man freut sich schon jetzt wieder auf schöne Rennen und erfolgreiche Regatten, und dabei zeigen die Rhenanen dann auch wieder, dass sie alle ein großes Kämpferherz besitzen. US

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Kommentare
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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