SV Alemannia Adendorf – 1. JFC Brüser Berg
Emotionsgeladene Partie
1:3 (0:2)
Adendorf.Zum Auftakt der Rückrunde traf der SVA gleich auf den Tabellenzweiten vom Brüser Berg. Mit 49 Toren (SVA) bzw. 47 Toren (JFC) aus 13 Spielen zählen beide Mannschaften zu den offensivstärksten Teams der Gruppe 3 der Kreisliga C. Wer Tore am Fließband erwartet hatte, musste allerdings bis zur 30. Minute warten. Mit einem echten Sonntagsschuss aus spitzem Winkel landete der Ball im Tor der Adendorfer. Die Führung war verdient, da sich der JFC als reiferes und zielstrebigeres Team gegenüber den jungen Alemannen präsentierte.
Der SVA kam in der ersten Halbzeit kaum zu Torschüssen. Nach einem Eckball musste auch noch das 0:2 hingenommen werden. Überschattet wurde die erste Halbzeit, als sich ein Spieler des JFC bei einer unglücklichen Aktion den Mittelfuß brach und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit ging es zunächst wie gehabt mit dem 0:3 in der 48. Minute weiter. Unter anderem bedingt durch die Einwechslung von Roman Wiese kam der SVA dann aber deutlich besser ins Spiel, das immer hitziger wurde. Nach mehreren vergebenen Großchancen gelang Philipp Woll in der 68. Minute das 1:3. Auch danach ergaben sich noch zahlreiche Einschussmöglichkeiten, während der Schiedsrichter alle Mühe hatte, das Geschehen in und um den Platz im Griff zu behalten. Die raue Gangart des JFC kulminierte in einer Roten Karte kurz vor Spielende, als es zu einer verschärften Rudelbildung kam. Die Alemannia konnte aber kein weiteres Tor mehr erzielen und die emotionalen Aufwallungen waren schnell wieder geglättet. Wer viele Tore erwartet hatte, wurde diesmal mehr mit Emotionen bedient.
