Lokalsport | 23.04.2024

Endlich wieder ein Sieg

SV Alemannia Adendorf – FC Pech II 8:3 (4:1)

Die Mannschaft nach dem Spiel in der Kabine.  Quelle: SV Adendorf

Adendorf. Das Jahr 2024 verlief für den SVA bisher außerordentlich enttäuschend. Nach einer tollen Hinrunde hatte die Mannschaft auf Platz 3 in der Kreisliga C, Gruppe 3 überwintern können und musste dann in den Spielen der Rückrunde 5 Niederlagen bei einem Remis einstecken.

Spieler und Betreuer waren fest entschlossen, dass diese Pechsträhne gegen den FC Pech II ein Ende finden sollte. Vor dem Spiel war in Mannschaftssitzungen intensiv und auch kontrovers diskutiert worden.

Hochmotiviert mit starkem Pressing startete die Alemannia und wurde direkt mit dem 1:0 durch Tim Gonschorek (2.) belohnt. Das kompromisslose und lauffreudige Angriffsspiel der Adendorfer zeigte Wirkung und schon drei Minuten später konnte sich die Mannschaft über das 2:0 durch Philipp Woll freuen. Torjäger Fabian Kuhnle (16. und 23.) nutzte die spürbare Verunsicherung der Gäste und erhöhte zum beruhigenden 4:0. Danach wurden die zahlreichen Torchancen teilweise etwas schlampig vergeben und der FC Pech konnte aus stark abseitsverdächtiger Position zum 1:4 (37.) verkürzen.

Nach der Pause kehrten die Gäste nur nach mehrmaliger Aufforderung durch den Schiedsrichter etwas lustlos auf den Platz zurück, konnten aber schon in der 49. Minute weiter auf 2:4 herankommen. Ein feines Zusammenspiel zwischen Philipp Woll und Fabian Kuhnle beseitigte aber schnell letzte Zweifel. Mit seinem Treffer zum 5:2 (55.) kommt Fabian Kuhnle mittlerweile auf 28 Saisontreffer und ist damit derzeitig zweitbester Torschütze in der Staffel. Philipp Woll (62.), Henrik Limbach per Foulelfmeter (73.) und Mervin Schuster (75.) erhöhten gegen die resignierenden Gäste auf 8:2, bevor ein unnötiger Querpass vor dem eigenen Strafraum den Pechern noch den Anschlusstreffer zum 8:3 (81.) ermöglichte. Ein überzeugender Sieg gegen einen Gegner, der dem SVA allerdings auch viel Spielräume gab. Ist mit dem FC Pech II das Glück zurückgekehrt? Ob es der ersehnte Befreiungsschlag war, werden die nächsten Spiele zeigen.

Die Mannschaft nach dem Spiel in der Kabine. Quelle: SV Adendorf

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