Engerser Zweite feiert souveränen Meistertitel
Team von Coach Thorsten Gollnow vollendet fulminante Saison drei Spieltag vor Schluss – Keine Niederlage - Torverhältnis 150:17
Engers. Sie wollten „oben anklopfen“ – so lautete die Zielsetzung vor der Saison. Doch was dann kam, übertraf alle Erwartungen: Schon drei Spieltage vor Saisonende hat die zweite Mannschaft des FV Engers den Meistertitel und damit den Aufstieg in die Kreisliga B klargemacht. Und das mit einem schier unglaublichen Torverhältnis von 150:17 nach 23 Spielen. Oder anders ausgedrückt: Die „Jungs vom Wasserturm“ haben im Schnitt mehr als sechs eigene Tore pro Partie geschossen. Dazu passt, dass vor zwei Wochen selbst der ärgste Verfolger – die SG Thalhausen – mit 7:1 nach Hause geschickt wurde. „Phänomenal, was die Jungs geleistet haben“, jubelte FVE-Geschäftsführer Patrick Twardy nach dem vorzeitigen Titelgewinn.
Ein paar weitere Zahlen: Die Mannschaft um Coach Thorsten Gollnow und Co-Trainer Thomas Kirstges hat 22 von 23 Spielen gewonnen und ging nicht ein einziges Mal als Verlierer vom Feld. Gleich fünf Engerser haben zudem zweistellig getroffen. Top-Goalgetter ist Lush Kerellay mit 25 Toren in 17 Partien, gefolgt von Henry Greiner (23/13), Björn „BK“ Kremer (19/13) sowie Waldemar Kling und Rexha Zellhan mit je 15 Treffern (19/20 Spiele).
„Wir sind natürlich vollkommen zufrieden mit dem Verlauf der Saison. Dass wir auf einer solchen Welle gleiten, konnte keiner ahnen“, freute sich Gollnow, der daran erinnerte, dass er beim Amtsantritt zu Beginn der Spielzeit noch lediglich über neun bis elf Spieler verfügte. „Wir haben dann 17 Mann dazugeholt, womit es schon eine Mammutaufgabe war, eine charakterlich gut zueinanderpassende Mannschaft zu formen. Aber wir haben sehr gute Mischung gefunden“, hielt er zufrieden fest und unterstrich, „dass sich die Jungs dann im Training den Erfolg verdient haben“.
Für die Zukunft ist ihm mit dem derzeitigen Kader auch nicht bang. „Bislang reden wir immer noch von der C-Klasse, der untersten Klasse. Aber wir haben ein Projekt gestartet. Ich will die Jungs entwickeln. Wir sind da noch nicht am Ende. Und die Spieler haben sicherlich die Qualität, auch in der höheren Klasse gut mitzuspielen“, gab er sich zuversichtlich. Gollnow dankte außerdem dem Vorstand für die Unterstützung. „Man merkt die Wertschätzung. Es dreht sich nicht nur und alles um die erste Mannschaft. Der Verein tut auch viel für uns“, betonte er. Das sieht Geschäftsführer Patrick Twardy ähnlich. „Natürlich ist und bleibt die Oberliga-Mannschaft unser Aushängeschild. Aber auch die zweite Mannschaft ist uns sehr, sehr wichtig. Das gilt für die menschliche Seite, aber auch für die sportliche. Wir wollen die Lücke zwischen den beiden Mannschaften unbedingt verkleinern“, stellte er fest. Der erste Schritt auf diesem Weg ist offensichtlich gelungen!
Coach Thorsten Gollnow.
