Lokalsport | 26.02.2013

Judoclub Swisttal e.V.

Erfolg auf den Stadtmeisterschaften Bonn

Auch in der Altersklasse unter zwölf Jahre waren spektakuläre Techniken zu sehen wie dieser O-goshi.  Thomas Trimborn

Bonn. Die Stadtmeisterschaft Bonn wurde nachgeholt, bei der der Judo Club Swisttal e.V. mit neun Judoka antrat, um wiedereinmal zu testen, was im Training gemeinsam erlernt wurde. Bei den Minis traten vier Kinder zum ersten Mal bei einem richtigen Turnier an. Jakob, Marco und Simon erreichten dabei tolle dritte Plätze, während Felix es sogar schaffte Gold zu erkämpfen, ohne den Gegnern den Hauch einer Chance zu lassen. Zum ersten Mal in der Altersklasse U15 trat Timo Schneider an den älteren zu zeigen, was er drauf hat. So schaffte er nach einem schnell verlorenen Kampf im zweiten einen tollen Sieg gegen einen der durchweg größeren Gegner. Leider konnte er das in den nächsten zwei Kämpfen nicht wiederholen. So gewann er Bronze nach vier Kämpfen. Sein Bruder Lukas Schneider, der in der Altersklasse U18 kämpfte, konnte nach einem abgegebenen Sieg alle weiteren Kämpfe souverän gewinnen, in dem er seine Gegner schon kurz nach Beginn der Kampfzeit auf den Rücken warf. Der in der gleichen Alters- aber höheren Gewichtsklasse angetretene Johannes Jeworrek gewann alle seine Kämpfe gegen seine körperlich größeren Gegner in Rekordzeit, was ihm nicht nur die Goldmedaille einbrachte, sondern auch den Techniker-Pokal für den Judoka mit den besten Kämpfen. Bei den Erwachsenen trat Robert Wodok im zweiten Jahr Training nach langer Pause an und konnte sich auch lange erwehren, bevor er seinem Gegner in der am stärksten besetzten Gewichtsklasse meist sehr knapp unterlag. Außerdem trat mit Thomas Trimborn einer der Trainer des JC Swisttal in der nach oben offenen Gewichtsklasse an, in der er nach einer Reihe schneller Siege nur seinen letzten Kampf nach fast der ganzen Kampfzeit knapp abgeben musste, wie auch die umstehenden Zuschauer alle bestätigten.

Auch in der Altersklasse unter zwölf Jahre waren spektakuläre Techniken zu sehen wie dieser O-goshi. Foto: Thomas Trimborn

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