Adenauer Voltigierer bei internationalem Turnier in Belgien
Erster Platz zur Premiere
Adenau. Das Juniorteam aus Adenau und Alina Klapperich hatten sich Ende letzten Jahres bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung um einen Startplatz für ein internationales Voltigierturnier beworben. Im März wurde den Adenauern jeweils ein Startplatz für das Team und im Einzel für Moorselen/Belgien zugewiesen. Diese Startplätze wurden mit Begeisterung angenommen. An Christi Himmelfahrt ging die Reise los. Zwei Autos mit viel Gepäck und den beiden Pferden machten sich auf den Weg zum ersten großen Internationalen Turnier. Voltigierer aus den Niederlanden, Belgien, England, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Argentinien und Marokko trafen sich auf der weitläufigen Anlage. Am Donnerstagabend stand die Verfassungsprüfung mit über 100 Pferden auf dem Programm. Doriano und Lucano nahmen diese erste Hürde gelassen und ohne Probleme. Nun konnte der Wettkampf beginnen. Meike stellte als jüngste Longenführerin des Wochenendes zum ersten Mal auf solch einem großen Turnier ein Pferd vor. Lucano, Meike und Alina gingen als Erste für die Adenauer an den Start. Alina turnte unbeeindruckt eine ordentliche Pflicht und belegte Platz 20. Mittags ging das junge Adenauer Team an den Start.
Wieder stand die Pflicht auf dem Programm. Doriano und seine Voltigierer Cora Damaschke, Anna Kahler, Alina Klapperich, Lili Boxnik, Meike Thelen und Jenny Kahlbeter ließen sich von allen Außeneinflüssen nicht aus der Ruhe bringen und zeigten eine ansprechende Pflicht. Platz 1 war der Lohn. Am Nachmittag voltigierten Gruppen und Einzelvoltigierer, die an den letzten Welt- und Europameisterschaften sowie Deutschen Meisterschaften teilgenommen haben.
Es wurden ganz andere Leistungen als bei den „normalen“ Turnieren gezeigt. Allein schon das Zuschauen hat viele neue Ideen für Küren entstehen lassen. Samstag war Kürtag. Wieder musste Alina für die Adenauer beginnen. Trotz noch größerer Aufregung konnte sie den 20. Platz halten. Um 12 Uhr folgte die Kür des Juniorteams. Anfängliche Unsicherheiten wurden professionell überturnt. Selbst ein Sturz brachte das Team nicht aus dem Rhythmus, und der erste Platz konnte gehalten werden. Abends fand die Siegerehrung statt. Nicht wie sonst: Hinter der Landesfahne wurden die Voltigierer einsortiert und mit großen Applaus beim Einmarsch in die Halle begrüßt. Selbst die Siegertreppe fehlte nicht. Für alle Gewinner wurde die Nationalhymne gespielt. Ein bewegendes Erlebnis für alle Sportler und die mitgereisten Fans.
