Vierte Runde in der A-Klasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel
Erstes Abstiegsduell der Saison
Sieg gegen Nickenich III mit Unterstützung aus der zweiten Mannschaft
Ochtendung. In der A-Klasse des Schachbezirks Rhein-Ahr-Mosel wurde kürzlich die vierte Runde ausgetragen. Die erste Mannschaft von Ochtendung empfing die dritte Mannschaft aus Nickenich. Beide Mannschaften belegen zur Zeit die letzten Plätze in der A-Klasse. Es fand das erste richtige Abstiegsduell der Saison statt, und die Bedingungen waren für die Ochtendunger nicht gut. Adrian Luckmann (nominell Brett Zwei), Oliver Vollmer (nominell an Brett Vier) und Hans Peter Juchem (nominell Brett Fünf) mussten schon im Vorfeld absagen. Dafür sprangen für diesen wichtigen Wettkampf Ersatzmann Uwe Vetter, und aus der Zweiten Mannschaft Markus Höblich und Kathrin Bast in die Bresche. Markus hatte bereits in der dritten Runde Erfahrungen in der A-Klasse gesammelt und erfolgreich für die erste Mannschaft gepunktet. Für Kathrin, die zur Zeit die Bestenliste in der B-Klasse anführt, war es das erste Spiel in der A-Klasse, welches sie souverän meisterte. Bereits nach gut einer Stunde brachte sie an Brett Fünf die Ochtendunger mit dem Sieg gegen Engelbert Adams mit 1:0 in Führung. Den zweiten Punkt lieferte Karl Heinz Kayser an Brett Zwei. Mit seinem soliden Spiel konnte er seinen minimalen Vorteil immer weiter vergrößern und einen Freibauern bilden. Sein Gegner Karl Rocher gab sich kurze Zeit später geschlagen. Ochtendung ging mit 2:0 in Führung. Auch der unbedingte Siegeswille der Nickenicher wurde verdeutlicht, indem Manfred Wohde das Remisangebot von Patrick Bast in aussichtsreichem Spiel ablehnte. Zum Glück für uns stand Manfred unter Zeitdruck und war einen Moment unaufmerksam. Durch das Schlagen eines „vergifteten Bauern“ musste er in der anschließenden Springergabel seinen Turm hergeben. Daraufhin gab er sofort auf. Ochtendung führte mit 3:0. Die nächste Entscheidung erfolgte an Brett Vier. Markus spielte mit Weiß eine gut kontrollierte Partie. Systematisch setzte er seine Figuren ein und erreichte schließlich eine Stellung, bei der er den Gegner erfolgreich schlagen konnte. Bis zuletzt spielte Uwe Vetter gegen Günter Wohde. Uwe übte an Brett Drei starken Druck auf die gegnerische Stellung aus, konnte die Verteidigung jedoch nicht durchbrechen. Nach drei Stunden Spielzeit nahm Uwe das Remisangebot von Manfred Wohde an. Damit endete der Mannschaftskampf mit 4,5 : 0,5 für Ochtendung.
Im nächsten Duell geht es gegen die Mannschaft aus Grafschaft.
