Lokalsport | 24.05.2016

Sportverein 1919 Ochtendung e.V.

Es war doch nur eine Eintagsfliege

Ochtendung verabschiedete sich mit einer weiteren „Klatsche“ – Neubeginn in der SG Nettetal

Den Saisonausstand hatten sich die Ochtendunger anders vorgestellt. Vor Spielbeginn war man noch optimistisch, der zweite Spieldurchgang stimmte die Mannschaft völlig anders.privat

Ochtendung. Diesen Saisonausstand hatten sich die Ochtendunger völlig anders vorgestellt. Nach zwei hohen Niederlagen hatten sie sich vor zwei Wochen mit einem 6:1-Erfolg gegen die DJK Kruft/Kretz II selbst überrascht und optimistisch gestimmt, beim SC Saffig einen oder gar drei Punkte mitnehmen zu können. Vor der Pause sah die Sache auch noch recht passabel aus, als man die Spielanteile ausgeglichen halten konnte und lediglich 1:0 im Rückstand lag. Aber auch in diesen 45 Minuten hatten die Gastgeber bereits die zahlreicheren guten Möglichkeiten, Ochtendung war lediglich mit einem Freistoß so richtig gefährlich, der knapp das linke obere Tordreieck verfehlte. Als nach der Pause schnell das 2:0 folgte (51.) und kurze Zeit später ein ungeschicktes Foulspiel zu einem Feldverweis führte, brachen für die Gäste alle Dämme. In den letzten 30 Minuten hagelten noch sieben Gegentreffer auf Sören Schlich herein. So stellte sich der Überraschungserfolg gegen die DJK Kruft/Kretz II äußerst deutlich als Eintagsfliege heraus und Ochtendung beendet die Kreisliga C-Saison als Tabellenletzter. „Gut, dass wir schon im Winter vorgedacht und die Weichen neu gestellt haben. In guten Gesprächen haben wir die Basis für eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Lonnig und dem SV Rüber gelegt, die vor Kurzem mit der Unterzeichnung der SG-Vereinbarung besiegelt wurde. In der neuen SG Nettetal werden wir zur neuen Spielzeit gemeinsam zwei Mannschaften in den Kreisligen B und D stellen und hoffen, wie wir denken berechtigterweise, auf eine gelingende gemeinsame Zukunft“, blickt Vorsitzender Lothar Kalter positiv in die Zukunft.

Pleitenserie der FSG hält an

SG Leienkaul I – FSG Rüber-Ochtendung 3:0 (2:0)

Am vergangenen Wochenende waren die Maifelderinnen zu ihrem letzten Auswärtsspiel bei der SG Leienkaul I in Forst zu Gast. Im Hinspiel konnten sie sich in einem umkämpften Spiel einen Punkt sichern. So war auch der Plan der Trainer für das Rückspiel, aber dieser sollte nicht aufgehen. Wie zu erwarten, legte Leienkaul von Beginn an das Tempo der Partie hoch an und kam immer wieder gefährlich vor das Tor der FSGlerinnen. Diese hatten gerade im Mittelfeld große Probleme, richtig ins Spiel zu finden. Trotzdem konnte man sich Torchancen erarbeiten, die aber - wie so oft - in der Saison nicht genutzt werden konnten. Zum Ende der ersten Halbzeit kam das, was kommen musste. Die Gastgeber konnten sich mit einem Doppelschlag innerhalb von fünf Minuten eine 2:0-Führung herausspielen.

Nach dem Seitenwechsel kamen die FSG-Mädels deutlich besser ins Spiel und konnten die Fehler im Mittelfeld abstellen. Dennoch ging an diesem Tag in der Offensive nicht allzu viel, die Leienkaulerinnen standen in ihrem defensiven Mittelfeld zu sicher. Letztlich fing man sich dann kurz vor Schluss noch einen Konter zum 3:0-Endstand ein. „Wir hatten uns heute einen Punkt gegen Leienkaul erhofft, aber letztendlich haben wir gerade in der ersten Halbzeit zu viele Fehler gemacht, für die wir dann auch bestraft worden sind. Nächsten Sonntag geht es nochmals gegen Leienkauls zweite Mannschaft, da wollen wir auf jeden Fall gewinnen und einen schönen Saisonabschluss haben“, so das Fazit der Maifelder Trainer.

Bevorstehendes Seniorinnenspiel

Frauenfußball-Kreisklasse: FSG Rüber-Ochtendung – SG Leienkaul II(So., 16.30 Uhr).

Resultate vom Juniorenfußball

D-Junioren: JSG Saffig/Ochtendung D – JSG Kempenich II 4:2; E-Junioren: JSG Kehrig – SV Ochtendung 0:5.

Bevorstehende Juniorenspiele

E-Junioren: SG 99 Andernach II – SV Ochtendung (Mi, 1. Juni, 17 Uhr); F-Junioren: SV Ochtendung – TuS Hausen (Fr., 3. Juni, 18 Uhr).

Den Saisonausstand hatten sich die Ochtendunger anders vorgestellt. Vor Spielbeginn war man noch optimistisch, der zweite Spieldurchgang stimmte die Mannschaft völlig anders.Foto: privat

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