Lokalsport | 27.06.2025

Nils Wambach, Paul Bermel und Ayman Ed-Daoudi verstärken die „Jungs vom Wasserturm“

FV Engers: Trainingsstart mit drei Neuzugängen

Vorbereitung auf Pokalkracher gegen Eintracht Frankfurt und auf neue Oberliga-Saison hat begonnen

Paul Bermel (knieend von links), Nils Wambach und Ayman Ed-Daoudi verstärken den FV Engers. Darüber freuen sich (stehend von links) Torwarttrainer Daniel Drebus, Co-Trainer Martin Weber, Teammanager Alexandar Naric, Trainer Julian Feit und Mannschaftsarzt Michael Rettler.Foto: FV Engers / Ulf Steffenfauseweh

Engers. Die Vorfreude ist riesig: Am Sonntag, 17. August, trifft der FV Engers im DFB-Pokal auf Eintracht Frankfurt. Schon zwei Wochen früher beginnt die neue Saison in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar. Für die „Jungs vom Wasserturm“ heißt das: Eine kurze Pause muss in diesem Sommer genügen. Das Team um Neu-Trainer Julian Feit ist bereits in die Vorbereitung eingestiegen. Erstmals auf dem Platz standen dabei auch die drei (bisherigen) Neuzugänge.

Ein Coup ist Teammanager Alexandar Naric dabei vor allem mit der Verpflichtung von Nils Wambach (24) gelungen: Der Mittelstürmer kommt mit der Empfehlung von satten 64 Toren aus 69 Spielen für den benachbarten Rheinlandligisten aus Andernach. Wenig Wunder, dass er bei praktisch allen Oberligateams der Region auf dem Zettel stand. Er entschied sich früh für den FVE – „weil er das familiäre Umfeld schätzt“ und freut sich bereits jetzt „über die warmherzige Aufnahme“.

Der Bonefelder, dessen Großvater gebürtiger Engerser ist und einst schon am Wasserturm kickte, passt perfekt zum Anforderungsprofil des Vereins, dessen Philosophie es ist, stark auf junge, vielversprechende Spieler aus der Region zu setzen und sie weiterzuentwickeln, anstatt umherziehende „Söldner“ zu verpflichten. Als kopfballstarker Stoßstürmer bringt Nils Wambach zudem neue taktische Möglichkeiten ins Engerser Team, die zuletzt in dieser Form nicht vorhanden waren.

Jung, hoch veranlagt und aus der Region – das gilt auch Paul Bermel. Der 20-Jährige kommt aus Koblenz, hat zuletzt unter Julian Feit beim Ahrweiler BC gespielt und war trotz seines jungen Alters in der Rheinlandliga gesetzt. „Dass Julian mein Trainer bleibt, wird mir den Einstieg sicher erleichtern“, schätzt der zentrale Mittelfeldmann und schwärmt, dass sein alter und neuer Coach „den Fußball zu 100 Prozent lebt“. „Er ist immer eine Stunde vor allen anderen da, analysiert die Gegner stark und strebt maximalen Erfolg an“, weiß er.

Dritter im Bunde der Neuzugänge ist Ayman Ed-Daoudi. Die erste Station im Seniorenbereich war für den 21-Jährigen der FC Cosmos Koblenz, für den er seit 2023 spielte. Der gebürtige Marokkaner war beim Aufsteiger in der abgelaufenen Rheinlandliga-Saison fester Stammspieler und erzielte in 33 Partien zehn Tore. „Linksfuß, technisch unglaublich stark, mit Übersicht und Geschwindigkeit", beschreibt Alex Naric den technisch versierten Flügelspieler. „Ein Spieler mit viel Dynamik, Geschwindigkeit und guter Einstellung. Wenn er noch ein paar kleine taktische Dinge dazulernt, werden wir viel Spaß mit ihm haben“, ist Trainer Julian Feit überzeugt und prophezeit: „Das Umfeld und die Gemeinschaft in Engers werden es ihm leicht machen, schnell anzukommen.“

Und sein erstes persönliches Highlight hat El-Daoudi beim FVE auch schon erlebt. Denn das ausgerechnet Eintracht Frankfurt, der Club bei dem sein Lieblingsspieler Omar Marmoush den Durchbruch schaffte, kommt, ließ ihn beim gemeinsamen Schauen der Auslosung besonders laut jubeln. Die Vorfreude auf den Pokalkracher ist riesig – die Motivation erst recht.

Paul Bermel (knieend von links), Nils Wambach und Ayman Ed-Daoudi verstärken den FV Engers. Darüber freuen sich (stehend von links) Torwarttrainer Daniel Drebus, Co-Trainer Martin Weber, Teammanager Alexandar Naric, Trainer Julian Feit und Mannschaftsarzt Michael Rettler. Foto: FV Engers / Ulf Steffenfauseweh

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