ROWE Racing gewinnt Regenschlacht am Ring
Fahrer und Fans trotzten Witterungsverhältnissen
Nürburg. Mit einem Vorsprung von 3:09,079 Minuten überquerten, beim 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen, Jan Seyffarth (Querfurt-Leimbach) und Thomas Jäger (München) im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von ROWE Racing die Ziellinie. Das Fahrerduo sicherte damit nach 2012 und 2013, dem Team aus St. Ingbert den dritten Sieg in Folge beim traditionellen Saisonhöhepunkt im VLN Kalender. Auf Rang zwei folgten Norbert Siedler (Österreich), Uwe Alzen (Betzdorf) und Mike Stursberg (Wermelskirchen) im Haribo Porsche 911 GT3 R. Mit Platz drei und einem Rückstand von 4:23,110 Minuten auf die Spitze, komplettierten Oliver Kainz (Kottenheim), Georg Weiss (Monschau), Michael Jacobs (Roetgen-Rott) und Jochen Krumbach (Eschweiler) mit einem weiteren Porsche 911 GT3 R vom Team Manthey das Podium. Hinter dem Spitzentrio wurden Harald Hennes (Eschweiler), Thomas Gerling (Uchte), Thomas Kappler (Bad Saulgau) und Peter Scharmach (Neuseeland) mit einem Cup-Porsche als weitere Vertreter der Zuffenhausener Sportwagenschmiede auf dem vierten Platz abgewunken. Auf Platz fünf erreichten, trotz eines Unfalles, die Seriensieger in dieser Klasse, Adam Osieka (Meuspath), Christopher Mies (Heiligenhaus) und Steve Jans (Luxemburg) von GetSpeed Performance das Ziel. Begünstigt wurde das Ergebnis für die erfolgreichen Teams durch die Wetter-Kapriolen, bei denen mit Sonne und Regen im Wechsel, so manches Fahrzeug aufgrund von plötzlich auftretenden starken Regenschauern, im wahrsten Sinne des Wortes von der Strecke gespült wurde. Darunter auch der Porsche des bereits dreifachen Saisonsiegerteams von Frikadelli Racing (Barweiler), dessen Fahrer erneut bis zum Unfall in der 18. Runde das Rennen um die Spitzenpositionen mit dominiert hatten. Auch für das unter der Bewerbung des MSC Adenau startenden Teams von Raceunion Teichmann Racing hielt das Rennen kein Happy End bereit. Sowohl der SIMFY Porsche von Dennis Trebing (USA), Felipe Laser (Hamburg) und Marc Hennerici (Mayen), als auch der Worldpeace-Porsche von Alex Autumn (Adenau), Kris Cools (Belgien) und Karl-Heinz Teichmann (Barweiler) beendeten das Rennen in aussichtsreicher Position mit einem Einschlag in den Leitplanken. Generell standen die stark motorisierten Boliden der Klassen SP7 und 9 bei diesen Witterungsbedingungen ganz oben in der Ausfallstatistik der 169 gestarteten Renner. Von 28 Einsatzfahrzeugen in diesen beiden Klassen erreichten nur 10 das Ziel. Der Jahreshöhepunkt der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sollte nach den überaus erfolgreichen vergangenen Rennen, auch Prosport Performance zum motorsportlichen Verhängnis werden. Bei noch sommerlichen Bedingungen musste das Team aus Herschbroich bereits in der ersten beziehungsweise fünften Runde das Aus ihrer beiden Porsche hinnehmen. Neben den bereits erwähnten erfolgreichen Platzierungen von Manthey und GetSpeed war es einmal mehr das Team von Black Falcon, das mit den drei Podiumsplatzierungen dazu beitrug, dass die heimischen Fans nicht umsonst der Witterung getrotzt hatten. In der Klasse SP7 konnte die Besatzung des Porsche 911 GT3, Willi Friedrichs (Schalksmühle), Marcus Löhnert (Düsseldorf), Tobias Nell (Schweiz) und Andreas Ziegler (Sinzig) den 3. Rang einfahren. Inder Klasse V6 belegten Ivan Jacoma, Manuel Metzger (beide Schweiz) und Christian Schmitz (Herresbach) mit einem Porsche Carrera den zweiten Platz vor einem weiteren Fahrerduo des Teams. Mit Platz drei in der BMW M235i Racing CUP Wertung rundete der Eifelblitz von Team Scheid-Partl Motorsport (Kottenborn) die Erfolgsbilanz der Lokalmatador beim siebten Lauf ab. Mit diesem Ergebnis konnten die beiden Fahrer Max Partl (Pyrbaum) und Jörg Weidinger (Happurg) ihre zweite Tabellenposition in der Cup Wertung weiter festigen. Eine neue Chance auf noch wertvolle Meisterschaftspunkte gibt es bereits am 13. September, beim Rennen des MSC Sinzig, der mit dem 46. ADAC Barbarossapreis langsam aber sicher den Endspurt der VLN Meisterschaft 2014 einläutet.
Auch Stratosphären-Fallschirmspringer Felix Baumgartner musste nach vorzeiteigenem Ausscheiden des Audi R8 von Race Experience ohne Renneinsatz die Heimreise antreten.
