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EG Diez-Limburg (Regionalliga West)

Florian Böhm verstärkt die EGDL

13.10.2017 - 14:20

Diez. Mehr als 200 Spiele in der Oberliga mit mehr als 100 Scorerpunkten - Florian Böhm hat mit seinen 26 Jahren schon jede Menge Erfahrung gesammelt und auch bewiesen, dass er in Deutschlands dritthöchster Liga eine sehr gute Rolle spielen kann. Und doch wird der Stürmer nun freiwillig den Schritt in die Regionalliga gehen und von den Harzer Falken aus Braunlage (Oberliga Nord) zur EG Diez-Limburg (Regionalliga West) wechseln. Ein Wechsel, an dem die Rockets lange gearbeitet haben und bei dem sie nun endlich Vollzug melden können. Böhm ist der 12. Stürmer, der fest zum Kader der EGDL gehört. „Mit Florian holen wir uns den sechsten Topstürmer ins Team“, freut sich Trainer Arno Lörsch. Bereits im Sommer hatten Verein und Spieler Kontakt, der Stürmer stand jedoch noch bei den Harzer Falken in Braunlage unter Vertrag und startete mit dem Oberligisten auch in die neue Saison. Der Kontakt riss jedoch nie ab, was in erster Linie auch daran liegt, dass Böhm sehr gut mit den EGDL-Stürmern Pierre Wex und Julian Grund befreundet ist. Mit Wex spielte der Angreifer einst in der Hessenauswahl, mit Grund gemeinsam in Kassel. „Es wäre nahezu töricht, die drei in Zukunft nicht zusammen in einer Reihe spielen zu lassen“, deutet der Trainer an. „Julian Grund ist mein bester Kumpel und wir haben jahrelang in Kassel auch in der Oberliga zusammengespielt“, verrät Böhm. „Wir verstehen uns blind - auf und neben dem Eis. Dazu kenne ich Pierre Wex schon ewig, habe mit Steve Themm und Co-Trainer Jan Bönning über viele Jahre zusammen in Kassel im Nachwuchs gespielt. Ich gehe nun gerne einen Schritt zurück in die Regionalliga, um mit den Jungs gemeinsam hier etwas aufzubauen. Ich habe riesig Bock darauf, hier meinen Teil, zum Erfolg beizutragen.“ Böhm hatte sich im Sommer zunächst noch dazu entschieden, mit Braunlage in die neue Saison zu gehen.

Doch vor allem seine familiäre Situation hat nun zu einem Umdenken geführt. „Ich bin vor einem halben Jahr Vater geworden, das verändert natürlich schon sehr viel“, sagt der 26-Jährige. „In der Oberliga ist die zeitliche Belastung mit Blick auf Training und Spiele deutlich höher als in der Regionalliga. Deshalb habe ich mich nun dazu entschieden, einen anderen sportlichen Weg einzuschlagen und eine neue sportliche Herausforderung anzunehmen. Ich möchte Braunlage danken, dass sie mir die Freigabe erteilt haben und auch Verständnis für meine Entscheidung haben.“ „Florian ist ein sehr gut ausgebildeter Sportler und gelernter Mittelstürmer“, sagt Lörsch. „Durch seine Oberliga-Erfahrung weiß er ziemlich genau, was auf dem Eis zu tun ist und kann sich jedem System anpassen. Ich habe ganz ehrlich nicht gedacht, dass uns ein Spieler seiner Klasse mal ins Netz gehen würde. Aber er hat gesehen, dass das, was wir bei den Rockets machen, Hand und Fuß hat. Und er hat große Lust, an der Seite seiner Kumpels hier eine Liga tiefer mittelfristig etwas mit aufzubauen und voranzutreiben. Florian wird einer unserer Führungsspieler sein und seiner Reihe nochmal einen richtigen Schub geben. Mit ihm gewinnt unsere Offensive deutlich an Qualität und ermöglicht uns, den Gegner noch stärker als bisher mit unserem Angriff in der eigenen Defensive zu beschäftigen.“ Die Rockets werden nun versuchen, Böhm bereits für das Wochenende in den Kader zu holen. Am Donnerstag wird der Stürmer erstmals mit der Mannschaft trainieren. Gelingt es, in der Kürze der Zeit alle Formalitäten zu erledigen, dann wird er schon am Freitag gegen Soest im Rockets-Trikot auflaufen. Doch das wird zeitlich ein schwieriges Unterfangen.

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Kommentare
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
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