Lokalsport | 08.02.2017, 12:26 Uhr

Schwimmgemeinschaft Wachtberg Godesberg e. V. 1950

Franziska Moser in Nationalmannschaft aufgenommen

Riesiger Erfolg der 18-jährigen Bonner Synchronschwimmerin beim ersten Wettkampf der Saison

Bonn. Am letzten Januarwochenende fanden sich 152 Synchronschwimmerinnen in Karlsruhe ein, um sich beim ersten Wettkampf der Saison, dem Pflichtranglistenturnier des Deutschen Schwimmverbandes, zu präsentieren. Unter ihnen befanden sich auch fünf Schwimmerinnen der SG WAGO. Am Samstag fanden die Vorkämpfe der AK C sowie der AK A/B und der offenen Altersklasse statt, am Sonntag folgten dann die jeweiligen Finalwettbewerbe.

Ergebnisse

Franziska Moser (offene AK) konnte sich als 18. des Vorkampfs in einem Teilnehmerfeld von 81 Schwimmerinnen für das Halbfinale qualifizieren. Dabei stellte sie mit 64,1 Punkten eine neue persönliche Bestmarke auf. Nach einer weiteren Leistungssteigerung im Halbfinale (65,2 Punkte), in dem sie weitere fünf Schwimmerinnen hinter sich ließ, erreichte sie sensationell Platz 13 und durfte im Finale der besten zwölf Synchronschwimmerinnen als Vorschwimmerin antreten. Ein riesiger Erfolg für die ehrgeizige 18-Jährige, die direkt im Anschluss der Veranstaltung als neues Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft zu einem einwöchigen Vorbereitungslehrgang nach Heidelberg aufbrach.

Im Jahrgang 2003 starteten Amelie Müller und Katharina Sorokin für die SG WAGO. Amelie erreichte als Vorkampfsiebte das Finale und konnte sich dort noch auf den 6. Platz steigern. Platz 4 verfehlte sie dabei denkbar knapp mit nur 0,1 Punkten. Katharina erreichte bei ihrem ersten Auftritt beim PRT auf Anhieb einen tollen 12. Platz. Dana Reich belegte in der AK B in einem starken Teilnehmerfeld im Jahrgang 2001 Platz 20. Juliane Werwein (Jg. 2004) lag nach dem Vorkampf auf Platz 5. Nach einem sensationellen Finalwettkampf, den Juliane hoch konzentriert absolvierte und in dem sie sich keinen Patzer leistete, erreichte sie am Ende hochverdient den dritten Platz und durfte sich über die Bronzemedaille freuen. Dabei konnte sie ihre persönliche Bestmarke aus dem Vorkampf noch um weitere 2,5 Punkte auf hervorragende 59,5 Punkte steigern.

„Vor dem Hintergrund der äußerst prekären Bädersituation in Bonn, ist die Aufnahme einer SG WAGO-Schwimmerin in die Nationalmannschaft nicht hoch genug zu bewerten und nur durch eine herausragende und hochdisziplinierte Arbeit der Trainerin Tatiana Reich und der Schwimmerin selber zu erreichen“, betont Dagmar Scholten, die Leiterin der Synchronschwimmabteilung der SG WAGO. „Ein großes Lob möchte ich aber der ganzen Mannschaft aussprechen für diesen wunderbaren Saisonauftakt! Ohne den Ehrgeiz jeder einzelnen Schwimmerin wäre eine solch tolle Mannschaftsleistung nicht möglich.“

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