Lokalsport | 23.10.2019

SG Oberahrtaler Sportfreunde/Barweiler

Fußballkrimi mit Happy End

SG OASF/Barweiler - Grafschafter SG 3:2 (3:0)

Torwarttrainer Thomas Schmitz mit seinen beiden Schützlingen Marcel Ley (li.) und Philipp Cläsgens (re.).Foto: privat

Barweiler. Nach dem Sieg gegen die SG Franken trug die erste Mannschaft ihr zweites Heimspiel innerhalb weniger als einer Woche am Donnerstagabend in Barweiler aus. Gegner war diesmal die Grafschafter SG, die nach eher wechselhaften Leistungen einen Platz im Mittelfeld der Tabelle belegt. Leider mussten die Gastgeber im Vergleich zum letzten Spiel erneut einige Ausfälle hinnehmen.

Die erste Chance gehörte dem Gast durch einen Freistoß aus 18 Metern. Marcel Ley konnte den Ball jedoch reaktionsschnell abwehren. Mit dem ersten eigenen Abschluss gelang es dann der Heimmannschaft, nach einer Viertelstunde in Führung zu gehen. An der Strafraumgrenze kam der Ball zu Peter Klein, welcher die Kugel gekonnt an seinem Gegenspieler vorbeilegte und mit einem platzierten Flachschuss ins kurze Eck erfolgreich war. In der Folge ließ man den Gegner kommen und legte den Fokus auf eine sichere Defensive, was auch sehr gut funktionierte. Gefahr kam lediglich einmal auf, als Nima Hosseiny aus 15 Metern am stark reagierenden Marcel Ley scheiterte. Besser lief es nach einer halben Stunde auf der anderen Seite. Ein langer Schlag von Fabian Hideg segelte in den Strafraum und konnte von Denny Naumann erlaufen werden, welcher aus halbrechter Position mit einem Flachschuss die Führung ausbaute. Nur zwei Minuten später erhöhte man sogar auf 3:0. Christian Lückenbach schlug einen Freistoß von der Mittellinie vor das Tor, wo sich Markus Müller hochschraubte und über Gästetorwart Niederberger hinweg einköpfte.

In der zweiten Hälfte schienen die Platzherren dem 4:0 zunächst näher als der Gegner dem Anschlusstreffer. So scheiterte Denny Naumann nach Vorlage von David Weber am herausstürzenden Niederberger. Nach 65 Minuten wurde es dann unerwartet hitzig. Ein an sich harmloser Zweikampf zog eine Rudelbildung nach sich, die damit endete, dass der Schiedsrichter dem Gästespieler Ron Nolden zum Entsetzen der Grafschafter die Rote Karte zeigte. Im Anschluss verschob sich das Spielgeschehen zunehmend in die Hälfte der Hausherren, denen trotz Überzahl zusehends die Kräfte schwanden. Dennoch stand man bis zur Schlussviertelstunde sicher, musste dann aber doch das 3:1 hinnehmen. Im eigenen Strafraum köpfte Markus Müller aus kurzer Distanz an den angelegten Arm von Lukas Thelen, was der Unparteiische mit einem Elfmeterpfiff bestrafte. Vom Punkt verwandelte Max Eisenhut anschließend sicher. Ein Freistoß in der 90. Minute brachte die ultimative und ungewollte Spannung, als der Ball in den Lauf von Christoph Kläser verlängert wurde, welcher sich im Rücken der Abwehrreihe davonstahl und auf 3:2 verkürzte. Somit stand für die verbliebene Spielzeit eine wahre Abwehrschlacht bevor, die kurz vor der Nachspielzeit noch erschwert wurde, als Christoph Wirfs nach einem Foul auf der Außenbahn des Feldes verwiesen wurde. Im Anschluss verstand man es dann aber, weitestgehend im Ballbesitz zu bleiben und das Leder von der Gefahrenzone fernzuhalten. Nach sechs Minuten Nachspielzeit war ein hart erkämpfter und dementsprechend viel umjubelter Heimsieg, der nicht unbedingt zu erwarten gewesen war, perfekt.

Fazit: Eine eiskalte Chancenverwertung in der ersten Halbzeit sowie eine Energieleistung der ersatzgeschwächten und teils stark angeschlagenen Mannschaft der SG OASF/Barweiler im zweiten Durchgang waren die Wegbereiter für diesen Erfolg, welcher zwar am Ende noch leicht ins Wanken geriet, aber sicher nicht als unverdient bezeichnet werden kann. Vor allem das Spiel gegen den Ball kann als sehr stark bezeichnet werden, da aus dem Spiel heraus durch eine engagierte, disziplinierte und kompromisslose Defensivleistung absolut keine Chancen zugelassen wurden.

Vorschau: SG Westum/Löhndorf II - SG OASF/Barweiler, Freitag, 25. Oktober, 19:30 Uhr in Westum.

Torwarttrainer Thomas Schmitz mit seinen beiden Schützlingen Marcel Ley (li.) und Philipp Cläsgens (re.).Foto: privat

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