Lokalsport | 25.07.2017

Wachtberger Motorsportteam

Glück und Pech für Wachtberger Motorsportler

Nachwuchsteam fährt auf Anhieb in die Top 100, Spitzenduo scheidet aus

Ruben Schäfer (vorne) und Norbert Schäfer lieferten sich ein spannendes Duell.Holger Hüttig/eifelblitzer.de

Wachtberg. Das Wachtberger Motorsportteam hat am vergangenen Wochenende bei der Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) mit zwei Fahrzeugen teilgenommen. Auf dem bewährten Miesen-Ford Cougar starteten wieder Norbert Schäfer und Norbert Theisen, Ruben Schäfer und Richard Nelz brachten den Lehmann-Präsentationssysteme-Seat als Nachwuchsteam an den Start. Für Nelz waren es die ersten Runden auf der legendären Nordschleife und der Spaß wuchs von Runde zu Runde. „Von 14 Minuten Rundenzeit auf unter 10 Minuten, und das so schnell – eine tolle Leistung von Richard“, betonte Ruben Schäfer. Trotz prophezeitem Regen empfing der Nürburgring die Sportler an diesem Morgen mit bestem Wetter. Nach einigen Runden war die Strecke vollständig abgetrocknet, für Newcomer Nelz ideale Bedingungen, um die Strecke kennen zu lernen. Nach dem Fahrerwechsel wurde es dann wieder schneller – sehr zur Freude von Ruben und Norbert Schäfer, die sich auf der Strecke ein ansehnliches Duell lieferten. Dieses konnte Letzterer für sich entscheiden, allerdings musste das Team Miesen kurz vor Schluss den Ford abstellen; es kündigten sich Probleme bei der Servolenkung an. „Wir wollten da nichts riskieren, das Auto wird ohnehin aktuell stetig weiter verbessert“, so ein optimistisch gestimmter Norbert Schäfer. Der Lehmann-Seat beendete die GLP mit einem Ergebnis deutlich in den Top 100. „Wichtiger ist aber: Die Rundenzeiten zeigen noch viel Potential“, so Ruben Schäfer. Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung – kurz GLP – geht es um jede Hundertstelsekunde. Ziel ist die Umrundung der Nürburgring Nordschleife bei möglichst gleichbleibenden Rundenzeiten. Wer die geringste Abweichung der einzelnen Rundenzeiten erreicht, gewinnt. Beide Fahrzeuge sollen bereits nächste Woche wieder an den Start gehen und werden dafür noch entsprechend vorbereitet.

Ruben Schäfer (vorne) und Norbert Schäfer lieferten sich ein spannendes Duell.Foto: Holger Hüttig/eifelblitzer.de

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