Lokalsport | 19.04.2022

Frikadelli Racing macht weitere Entwicklungsfortschritte mit dem LMP3-Fahrzeug

Gute Performance

Barweiler. Beim Saisonauftakt des Michelin Le Mans Cup in Le Castellet konnte Frikadelli Racing in Sachen Fahrzeugabstimmung wichtige Daten und Erfahrungswerte sammeln. Obwohl Teamchef Klaus Abbelen und Felipe Laser zuvor nicht mit dem #30 Ligier JS P320 auf dem französischen Kurs getestet hatten, waren sie im prallgefüllten Teilnehmerfeld, welches insgesamt 39 Fahrzeuge umfasste, konkurrenzfähig und konnten über weite Teile des Wochenendes die Zeiten der Top-10 des Gesamtklassements mitgehen.

„Von der reinen Performance her sind wir wirklich gut bei der Musik dabei gewesen und haben beim Setup wichtige Fortschritte erzielt. Das ist sicherlich die wichtigste Erkenntnis aus Le Castellet und gibt uns viel Selbstvertrauen für die nächsten Saisonläufe. Ernüchternd war jedoch natürlich der Dreher in der Anfangsphase des Rennens sowie eine unverschuldete Kollision, in der mich ein Konkurrent bei Tempo 230 km/h getroffen hatte. Beides hat in Summe dazu geführt, dass wir letztlich trotz einer perfekten Teamleistung dieses Mal leider nicht das erhoffte Resultat erzielen konnten“, erklärt Teamchef Klaus Abbelen.

Der Frikadelli Ligier nahm von der 24. Position aus das 110-minütige Rennen in Angriff. Abbelen erwischte zunächst einen guten Start und konnte sich bereits nach wenigen Runden mit dem LMP3-Fahrzeug in die Top-20 vorarbeiten, ehe ihn die beiden Zwischenfälle bis ans Ende des Feldes zurückwarfen. Bis zum Fahrerwechsel machte „Frikadelli“ noch ein paar Positionen gut, ehe Felipe Laser das Cockpit übernahm. Der Leipziger konnte im Anschluss bei seinem ersten Prototypenrennen überhaupt mit starken Zeiten auf sich aufmerksam machen. Im Endklassement ging es für den Frikadelli Ligier bis zum Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge noch bis auf den 22. Gesamtrang nach vorne.

„Bei einem normalen Rennverlauf wären wir sicherlich dazu in der Lage gewesen in den Bereich der Top-10 vorzustoßen. Auf dieses Ziel werden wir weiter hinarbeiten und bei der nächsten Saisonstation in Imola wieder voll angreifen. Um das Auto im Detail noch besser kennen zu lernen, werden wir zuvor ein Testwochenende einlegen. Unter dem Strich bleibt festzuhalten, dass das Feld im Michelin Le Mans Cup wirklich riesengroß geworden ist. Es bestätigt sich, dass die LMP3-Fahrzeuge die Zukunft des Rennsports sind. Wir freuen uns sehr, bereits jetzt mittendrin zu sein“, so Abbelen.

Für das Frikadelli Racing Team geht es am nächsten Wochenende im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie weiter. Mit dem #111 Porsche 911 GT3 Cup (992) möchten Klaus Abbelen und „Jules“ einen weiteren Podiumsplatz in der Am-Kategorie der Porsche Endurance Trophy einfahren. Das Stammduo wird dabei erneut von Felipe Laser unterstützt.

Pressemitteilung

Frikadelli Racing

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