Lokalsport | 31.01.2023

HSG Sinzig/Remagen/Ahrweiler

HSG hat im Gipfeltreffen die Nasenspitze hauchdünn vorne

Kreis Ahrweiler.Die HSG setzt ihren starken Lauf weiter fort und holt den achten Sieg in Folge und schafft es den ersten Tabellenplatz zu verteidigen! Das Topspiel der Liga hielt, was es versprochen hatte. Ca. 150 Zuschauer sahen zwei Mannschaften, die beide den Sieg am Ende auch verdient gehabt hätten und sorgten für eine Atmosphäre in der Remagener Sporthalle, die es so schon sehr lange nicht gegeben hatte.

Ein paar Tage vor dem Spiel kam die Schocknachricht für Trainer Daniel Enke- Johannes Vorst musste verletzungsbedingt passen und riss eine riesige Lücke in die HSG-Deckung. Ebenso war leider Jörn Kobusch verhindert und so fehlten die beiden stärksten Innenblockspieler der HSG und man musste vor dem bisher wichtigsten Saisonspiel improvisieren. Tobias Ostgathe übernahm den Part von Johannes Vorst und Thomas Enke wurde als Halbverteidiger ausgeguckt. Der Matchplan sah vor, das Spiel lange offen zu halten, Kräfte in der ersten Halbzeit zu schonen, um in der Crunchtime mit der größeren Erfahrung gegen die junge gegnerische Mannschaft zu punkten.

Die Anfangsphase dominierte Weibern, die auf einen sehr starken Torhüter zurückgreifen konnte, der besonders die Würfe von Daniel Enke mehrfach sehr gut antizipierte. Dafür setzte Kevin Scholl der Anfangsphase seinen Stempel auf und traf in der Anfangsphase mehrfach. In der Deckung bekam die HSG nicht so richtig Zugriff auf das schnelle Passspiel von Weibern und war oft den berühmten Schritt zu spät. Tobias Ostgathe und Daniel Enke hatten im Innenblock gegen den starken Rückraum viel zu tun und schafften es nicht immer Kontakt zu den Schützen zu bekommen, steigerten sich aber im weiteren Spielverlauf! In der 15. Spielminute setzte Weibern sich mit zwei Treffern auf 6:8 ab, aber die HSG schaffte den Ausgleich in der 20. Spielminute. Weibern legte weiter ein bis zwei Treffer vor, aber die HSG blieb bis zum Pausentee dran. Mit 13:14 ging man in die Kabine.

Wie so oft in der Saison spielt die HSG besonders in der zweiten Halbzeit ihre Stärken aus und lernt im Spielverlauf sich besser auf das gegnerische Spiel einzustellen. Die Deckung stand nun etwas besser und es konnten einige Bälle abgefangen und in Gegenstöße umgemünzt werden. Eine der stärksten Phasen der HSG folgte ab der 32. Spielminute. Nach vier Treffern nach Gang zum 18:15 für die HSG riss Trainer Hansi Flick in der 37. Spielminute die Reißleine und nahm eine Auszeit. Die HSG spielte nun vorne druckvoller, mit mehr Tiefe und konnte sich auf vier Treffer in der 43. Minute absetzen. Die HSG schaffte es leider nicht, hier den Sack zuzumachen und Weibern war kämpferisch stark und schaffte es 15 Spielminuten vor Spielende mit zwei schnellen Treffern in Folge wieder in Sichtweite zu sein. Die spannende Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven: Für beide Fanlager war es ein Wechselbad der Gefühle. In der 50. Spielminute war der Rückstand dann auf einen Treffer geschmolzen und Lars Perk schaffte sogar 54 Sekunden vor Spielende für den vielumjubelten Ausgleich der TuS. Die HSG legte etwas glücklich zum 28:27 vor und Weibern schaffte es in der verbleibenden Zeit nicht mehr einen guten Wurf auf das HSG- Gehäuse zu befördern.

„Ein Wahnsinns-Spiel! Das war Werbung für unsere Sportart und in einem fairen Spiel hatten wir etwas glücklich die Oberhand. Das hätte auch andersrum ausgehen können. Unverdient war es nicht, weil wir die zweite Halbzeit überwiegend dominiert hatten. Ich hatte das Gefühl, dass die TuS-Deckung müder geworden ist und uns gelangen mehr Durchbrüche und klarere Chancen als in der ersten Halbzeit. In der Deckung hat Tobias Ostgathe auf ungewohnter Position ein starkes Spiel gezeigt und war ein ganz wichtiger Faktor heute. Ebenso hat Sebastian Rolser heute abgezockt das Spiel vorne geleitet und die Fäden gezogen. Wir werden auf dem Boden bleiben und weiter konzentriert bleiben. Mit nur einer Niederlage in den nächsten vier Spielen wird es ein Endspiel am letzten Spieltag in Weibern geben, was ich unbedingt vermeiden möchte. Es warten noch schwere Brocken auf uns, aber erstmal können wir den Tabellenstand genießen- ein toller Mannschaftserfolg“.

Für die HSG spielten: Krupp, Fleischer, Rolser (3), Ostgathe (2), Kleiner, D. Enke (7), Scholl (9), Weingärtner (3), Preß, Schnur, T. Enke (5).

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