Lokalsport | 21.06.2016

TC Bad Breisig

Herren 30 machen den Aufstieg perfekt

Die Herren 30 hatten etwas zu feiern.privat

Bad Breisig. Bereits zwei Spieltage vor Ende der Saison konnten die Herren 30 um Mannschaftsführer Christoph Weber mit der Auswärtspartie in Niederzissen durch fünf Siege in Folge und damit als nunmehr uneinholbarer Spitzenreiter der B-Klasse den Aufstieg in die A-Klasse perfekt machen. Während für die Mannschaft aus Bad Breisig fünf Siege zu Buche stehen, kann der Tabellenzweite Niederzissen nur noch mit zwei gewonnenen Partien aufwarten. Unterstützt von den Ersatzspielern Joachim Neikes, Dominik von Spee und Marcel Queckenberg und Mannschaftsführer Weber gewannen Carsten Daub (1), André Gertzen (2) und Florian Bagus (3) allesamt sehr souverän ihre Einzel, lediglich der an Nummer vier spielende Stefan Vollmer unterlag mit 5:7 und 4:6. In den Doppeln ließen die Herren dann nichts anbrennen, die Paarungen Daub/Gertzen und Bagus/Weber gewannen beide Matches glatt in zwei Sätzen.

Sechs Einzel gleichzeitig

Die Oberliga-Damen von Dagmar Erben empfingen die in der Tabelle auf dem dritten Platz geführte Mannschaft aus Neustadt. Da auf der heimischen Anlage sonst keine Begegnungen angesetzt waren, konnten auf sechs Plätzen alle Einzel gleichzeitig starten - für Mannschaftsführerin Erben, die selbst nicht zum Einzel antrat, eine große betreuerische Herausforderung.

Kurze Zeit später stand es nach den Einzeln 4:8 aus Bad Breisiger Sicht, Katharina Sitko und Kirsten Meurer konnten sich jeweils durchsetzen, wohingegen Claudia Laufs, Heike Schwamborn und Anne Schlangen gegen spielstarke Neustädterinnen recht klar das Nachsehen hatten. Spannend machte es im ersten Satz auch Britta Wortmann-Neudeck, die sich mit viel Kampfgeist zum 6:6 spielte, so dass der Tie-Break den ersten Satz entscheiden musste. Dieser ging dann aber zu Gunsten der Gäste aus, im zweiten Durchgang behielt die Gegnerin dann ebenfalls die Oberhand.

Und nun bekamen die Zuschauer wahrlich Dramatisches geboten: Während die Teams Sitko/Schwamborn und Schlangen/ Meurer jeweils den ersten Satz souverän gewinnen konnten, ging bei Laufs und Wortmann-Neudeck hauchdünn im Tie-Break der erste Satz an die Gegner. Die wiederum fegten im zweiten Satz die Neustädterinnen dann mit 6:0 vom Platz, gleichzeitig verloren Doppel eins und Doppel drei jeweils die zweiten Sätze, was zur Folge hatte: Champions-Tie-Break in allen Doppeln und Nervenkitzel auf den Plätzen und bei den Zuschauern. Richtig kitzlig war es im Doppel eins bei Sitko und Schwamborn, die zunächst 2:8 in Rückstand gerieten, dann aber eine Traumserie hinlegten und letztlich 10:8 gewannen. Doppel eins war damit eingetütet. Doppel zwei mit Laufs und Wortmann-Neudeck tat es gleich und holte ebenfalls mit 10:8 das zweite Doppel nach Hause. Damit war plötzlich alles wieder offen, ein Sieg in greifbarer Nähe, die Verantwortung lag nun bei Doppel drei mit Meurer und Schlangen. Da im Tennis und gerade in Tie-Breaks aber Glück und Pech oftmals eine entscheidende Rolle spielen, ging Bad Breisig aus der Begegnung mit Neustadt letztlich als Pechvogel heraus, da trotz der Unterstützung der gesamten restlichen Mannschaft der Tie-Break des dritten Doppels mit 10:8 an Neustadt ging und somit die Partie mit 10:11 nicht knapper hätte verloren werden können. Viel weniger dramatisch gestaltet sich die Lage bei den Herren 55 in der Verbandsliga, da hier lediglich ein Team absteigt. Wenngleich die Mannschaft von Reinhold Neudeck in Worms erneut knapp mit 9:12 verlor, ist der Klassenverbleib dennoch durchaus möglich. Auszahlen tut sich für die Spielgemeinschaft der SG Bad Breisig/Rheinbrohl hier besonders die Anzahl der bislang gewonnenen Matches. Falls das Team am kommenden und letzten Spieltag gegen Bitburg gewinnt, hätte es aufgrund des deutlich besseren Verhältnisses der gewonnenen Matches und Spiele die Klasse gehalten. Hier zeigt sich, dass beim Tennis am Ende jeder gewonnene Satz zählt. Zum letzten Spiel in dieser Saison ging es für die Damen 50 gegen den Andernacher TC. Nach den Einzeln stand es hier durch die Siege von Elke Reinecke, Andrea Wiese und Mannschaftsführerin Evelyn Jakupovic bereits 6:2, nur Christa Schenk hatte gegen ihre Kontrahentin das Nachsehen.

Ein Doppel musste her

Für den Gesamtsieg musste demnach nur noch ein Doppel gewonnen werden. Sowohl die Paarung Reinecke/ Wiese als auch das eingespielte Dreamteam Jakupovic/ Marhöfer ließen jeweils nichts anbrennen, so dass am Ende ein deutlicher 12:2-Erfolg auf das Konto des Bad Breisiger Teams ging. Für die Damen 50 endete eine erfolgreiche Saison, nur dem Aufsteiger mussten sie sich geschlagen geben.

Auch die Herren 65 von Mannschaftsführer Helmut Endler können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Nach dem deutlichen 10:4-Sieg gegen Bendorf vom letzten Spieltag steht die Mannschaft mit insgesamt zwei Siegen, zwei Unentschieden und nur einer Niederlage ebenfalls auf Platz zwei der Tabelle. Nach den Einzeln war jedoch der Ausgang der Begegnung gegen die Gäste aus Bendorf noch völlig offen. Während Horst Wrigge und Helmut Endler ihre Matches jeweils überlegen gewannen, mussten sich Frank Kristof und Franz Keiman gegen starke Bendorfer geschlagen geben. In den darauffolgenden Doppeln konnten die Bendorfer dann allerdings gegen extrem starke Bad Breisiger keinen Blumentopf mehr gewinnen.

Ein turbulentes Wochenende hatten Eltern und Betreuer von den Zwergen des Vereins und nicht zuletzt natürlich die Zwerge selbst. Durch eine Nachholpartie mussten die Knirpse am Samstag zunächst bei Altenahr II antreten, am Sonntag kam Altenahr nach Bad Breisig. Die Bad Breisiger Mainzelmännchen Kaspar Handel, Sarah Kusber, Sebastian Fischer, Lenny Steinbrück, Nele Brands, Smilla Vollmer, Helene Schmitz-Jansen, Emma Happ, Lennart Castor, Max Jaeschock und Ela Tümkaya holten an allen Tagen in den Tennisspielen und in den Staffelwettbewerben das Letzte aus sich heraus und hatten jede Menge Spaß, welcher trotz aller sportlichen Ambitionen hier auch immer im Fokus stand. Betreuerin Laura Sitko koordinierte an beiden Tagen neben eigenen Mannschaftsspielen mit den Mädchen U18 und den Damen zusätzlich auch noch die Kleinsten und vollbrachte damit eine wahre Energieleistung.

Parallel zu den Mainzelmännchen, den Damen 30 und den Herren spielten am Sonntag auch die Damen von Claudia Kaes auf heimischer Anlage gegen Bad Neuenahr und hatten unfassbares Pech. Nach den zwei gewonnenen Einzeln von Sarah und Laura Sitko stand es hier vor den Doppeln unentschieden. Während sich die Sitko-Mädchen nach einem harten Kampf im Champions-Tie- Break den Sieg sicherten, sah es beim Doppel von Kathrin Weberskirch und Diana Vollmer ebenfalls extrem gut aus, da sie den ersten Satz bereits mit 6:0 gewonnen hatten. Ein gellender Schrei ließ aber dann die ganze Anlage erschrecken, zum großen Entsetzen aller zog sich Diana Vollmer im ersten Spiel des zweiten Satzes einen Muskelfaserriss zu, so dass die Partie sofort beendet werden musste.

Deutlicher Erfolg

Die Damen 60 von Gabi Kolletzko gewannen ihr Spiel gegen Vettelschoß deutlich mit 12:2 und befinden sich nun auf dem ersten Tabellenplatz und damit auf Aufstiegskurs in Richtung Verbandsliga. Die Herren von Christian Erben verloren in Abwesenheit des Mannschaftsführers 0:14 gegen Ettringen, haben aber den Klassenverbleib bereits sicher geschafft.

Die Herren 50 von Ralf Neumann unterlagen in Ochtendung 2:12 und müssen nun die nächste Begegnung gegen Bassenheim am kommenden Samstag unbedingt gewinnen, um den Klassenverbleib zu schaffen.

Zum dritten Mal in Folge mit 14:0 gewannen die Damen 30 mit Mannschaftsführerin Andrea von Spee ihre Partie gegen Dernau, welche aufgrund der Überschwemmung der Dernauer Anlage als viertes Heimspiel der Bad Breisiger hintereinander ausgetragen wurde. Erst der letzte Spieltag am Sonntag, 3. Juli, wird aber hier ein Ergebnis liefern, da sich die Mannschaften von Bad Breisig und Bad Bodendorf ein heißes Rennen liefern.

Für die Damen 50 endete eine erfolgreiche Saison, nur dem Aufsteiger mussten sie sich geschlagen geben.

Für die Damen 50 endete eine erfolgreiche Saison, nur dem Aufsteiger mussten sie sich geschlagen geben.

Die Herren 30 hatten etwas zu feiern.Fotos: privat

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