Lokalsport | 25.06.2019

Judoabteilung des TV Remagen richtete das Rhein-Ahr- und ein Bezirksturnier aus

In diesem Jahr wurde ein neues Format ausprobiert

Rowan Schreurs landete auf einem guten dritten Platz

Am Samstag traten insgesamt mehr als 170 Judoka auf drei Matten zum Kampf an.Foto: privat

Remagen. Die Judoabteilung des TV Remagen richtete das Internationale Rhein-Ahr-Turnier und ein Bezirksturnier aus. Am Freitagabend trafen sich bereits die ehrenamtlichen Helfer der Judoabteilung des TV Remagen, um die Rheinhalle in Remagen für die kommenden Wettkämpfe vorzubereiten. So mussten die benötigten Judomatten gelegt sowie Bänke und Stühle aufgestellt werden. Am Samstag traten insgesamt mehr als 170 Judoka auf drei Matten zum Kampf um die heiß begehrten Pokale an. Eine Besonderheit des Rhein-Ahr-Turniers ist, dass jeder Kämpfer, egal ob Sieger oder nicht, zumindest einen Teilnehmer-Pokal bekommt.

Gegen 10.30 Uhr starteten dann die ersten Kämpfe unter der sportlichen Leitung von Peter Franken vom Judoverband Rheinland und Fokje Schreurs, Abteilungsleiterin der ausrichtenden Judoabteilung des TV Remagen. Allerdings war der TV Remagen in den Altersklassen U15 und U18 nicht vertreten. Bei den Aktiven startete mit Rowan Schreurs ein Kämpfer des ausrichtenden Vereins.

Nach drei packenden Kämpfen erreichte Schreurs einen guten dritten Platz.

Am Sonntag waren dann die jüngeren Judoka der Altersklassen U10 und U12 an der Reihe. Dabei wurde dieses Jahr ein neues Format ausprobiert. Entgegen des üblichen Wettkampfverlaufs wurden keine Wettkampfpools gebildet, sondern lediglich Freundschaftskämpfe, sogenannte Randori, ausgetragen. Dabei durften auch Anfänger ohne große Erfahrung antreten. Jeder Sportler konnte seine Gegner selbst aussuchen, egal ob männlich oder weiblich und unabhängig der Vereinszugehörigkeit.

Die ersten Partner waren zumeist Vereinsfreunde, aber bald darauf wurde wild durchgemischt. Auch Judoka aus anderen Vereinen wurden gesucht und gefunden. Es ging darum, so oft wie möglich zu kämpfen, ohne Angst, nach einem verlorenen Kampf direkt auszuscheiden.

Dies hat den Vorteil, dass die jungen Athleten möglichst viel Erfahrung sammeln können. Nach zwei Stunden war Schluss. Jedes Kind bekam eine Urkunde mit der Anzahl der gekämpften Randori darauf. Sowohl bei den Judoka als auch den Eltern waren im Anschluss an das Turnier nur zufriedene Gesichter zu sehen. Der TV Remagen hatte dabei eine Premiere zu feiern: Er stellte mit 34 Judoka die größte Zahl an Sportlern.

Dieses freudige Ergebnis zeigt, dass die jungen Judoka des TV Remagen mit viel Spaß und Ehrgeiz am Training teilnehmen und das Konzept der Judoabteilung auf sehr viel Zuspruch bei den jungen Sportlern stößt.

Am Samstag traten insgesamt mehr als 170 Judoka auf drei Matten zum Kampf an.Foto: privat

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