TOP-Ten der GTRVN-Ruderstatistik 2019
Jahresruderleistungen überzeugen auch in diesem Jahr
Neuwied. Und wieder ist ein Ruderjahr vorüber und die Top-Ten-Liste der GTRVN-Vielruderer steht fest. Bis zum letzten Tag des Jahres 2019 war es spannend, da sich zwei Kandidaten Platz 10 teilten. Einer davon wurde jedoch überrundet und muss sich nun mit Platz 11 zufriedengeben. So ernst, wie es klingt, ist es jedoch im wirklichen Leben der GTRVN-Ruderer nicht. Jeder kann stolz auf seine individuelle Jahresruderleistung sein, unabhängig von der Platzierung auf der Kilometerliste.
Seit vielen Jahren führt Marathonruderer Markus Müller die Kilometerstatistik des GTRVN an. Auch wenn er mit 4.650 km das Vorjahrespensum nicht ganz erreicht, so hat er im Jahr 2019 den Äquatorpreis des Deutschen Ruderverbands für eine Gesamtkilometerleistung von 40.077 km erhalten und saß im Siegerboot des Genfer-See-Marathons, womit nur einige seiner Erfolge im Jahr 2019 erwähnt sind.
Platz 2 beansprucht Patrik Sassin mit 3.071 km, der im Marathon- und Wanderruderbereich aktiv ist. Neben den Heimatgewässern Rhein und Mosel kann er Rudertouren im europäischen Ausland vorweisen. 2019 war er in Polen (Warthe), Italien (Kanäle und Lagune von Venedig), Nordholland, Irland (Shannon und Erne) und in der Schweiz (Genfer See) unterwegs. Als Spitzenfrau findet sich Helene Weißenfels mit 1.863 km auf Platz 3 der Kilometerliste wieder. Helene Weißenfels ist aktive Ganzjahresruderin und nimmt an nahezu allen GTRVN-Angeboten teil. 2019 war sie abgesehen von den regulären Wanderfahrten auf Mosel und Rhein in der Schweiz und in Holland unterwegs. Darüber hinaus nahm sie an den Marathon-Veranstaltungen „Eurega“ und „Düsseldorfer Rheinmarathon“ teil. Helene Weißenfels ist ferner als engagierte Ausbilderin im Jugendruderbereich tätig.
Nicht auf dem Treppchen aber mit einer Top- Leistung
Auch Platz 4 ist mit Sandra Gundlach und 1655 km in weiblicher Hand. Sandra Gundlach ist ebenfalls ganzjährig aktive Ruderin und bringt sich in der Erwachsenenausbildung ein. 2019 saß sie bei der Marathon-Regatta „Eurega“ im Boot und ruderte auf zahlreichen Wanderfahrten auf Mosel und Rhein sowie in Holland und in der Schweiz.
Platz 5 nimmt Martin Grzembke mit 1.634 km und Platz 6 Bettina Grzembke mit 1.553 km ein. Beide rudern ganzjährig und waren 2019 auf dem Genfer See, dem Weißensee (Österreich) sowie auf dem Mittel- und Niederrhein unterwegs. Auf Platz 7 findet sich Uli Groß mit 1.414 km wieder. Auch er gehört zur Gruppe der Ganzjahresruderer, nahm an der „Eurega“ teil und ruderte auf Saar, Mosel, Rhein und auf den holländischen Kanälen rund um Alkmaar. Gefolgt wird er von Axel Gundlach auf Platz 8, der 1387 km auf Mosel, Rhein, dem Genfer See zurücklegte. Auch er saß bei der „Eurega“ im Boot. Platz 9 ist wieder in weiblicher Hand und wird von Irmgard Reisdorff mit 1.110 km belegt. Irmgard Reisdorff hat im Jahr 2019 die Voraussetzungen für die Erlangung des Äquatorpreises (40.077 km) erfüllt und wird diesen im Jahr 2020 erhalten. Sie ruderte im Jahr 2019 auf Rhein, Mosel und Lahn. Mit Kathleen Proca und 1.084 km wird das Gleichgewicht der Geschlechter unter den Top-Ten-RuderInnen erreicht. Nach mehrjähriger Ruderpause schaffte sie es im Jahr des Wiedereinstiegs direkt auf Platz 10 der Kilometerliste. Sie war in erster Linie auf dem Rhein unterwegs und nahm an der Osterwanderfahrt auf dem Genfer See teil.
Auch wenn die offizielle Rudersaison 2020 erst Ende April mit dem Anrudern beginnt, wurden bereits die ersten Kilometer im Boot zurückgelegt. Die Angebote im Wanderruder-, Rennruder-, Marathon und Freizeitbereich sind auch für das Jahr 2020 wieder sehr vielfältig, sodass für jedes Mitglied etwas Passendes dabei sein dürfte. Wer Interesse am Rudersport hat, findet Informationen und Ansprechpartner auf der Vereinshomepage unter: www.gtrvn.de.
