Lokalsport | 26.09.2017

Schülerinnen des Goethe-Gymnasium Bad Ems erfolgreich

Judo-Mädchenmannschaft unter den Top 5 im Bundeswettbewerb

v.l.n.r.: Lara Dikov, Laura Schieder, Schulleiter Joachim Baldus, Lea Fedorov, Susann Ebelhäuser, Wenke Fallen (Sportlehrerin), Lena Ebelhäuser, Hannah Ebelhäuser, Helga Pierch (Sportlehrerin). Goethe-Gymnasium Bad Ems

Bad Ems. Mit ca. 800.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gehört der Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ zu den größten Sportveranstaltungen auf der Welt. Seit 1969 messen sich Schülermannschaften in verschiedenen sportlichen Disziplinen zunächst auf Landesebene, um sich so für den Bundeswettbewerb zu qualifizieren.

Zum Bundesfinale im Herbst reisten ca. 4000 Schülerinnen und Schüler aus 464 Mannschaften vom 17. bis 21. September nach Berlin. Darunter war auch die Judo-Mädchenmannschaft des Goethe-Gymnasiums Bad Ems, die sich durch den Sieg im Landesfinale Rheinland-Pfalz für Berlin qualifiziert hatte.

Mit Lara Dikov (7a), Laura Schieder (7c), Hanna Ebelhäuser (10a), Susann Ebelhäuser (10a), Lena Ebelhäuser(10a) und Lea Fedorov(10a), stellte sich die sechsköpfige Mannschaft des Goethe-Gymnasiums einer starken Konkurrenz aus insgesamt 14 der 16 Bundesländern. Darunter viele Sportgymnasien mit dem Schwerpunkt Judo. Vorbereitet wurden die Schülerinnen des Goethe-Gymnasiums durch Sportlehrerin Wenke Fallen. In Berlin wurden die sechs Mädchen durch Helga Pierch vom Goethe-Gymnasium und der Trainerin des Judo-Club Bad Ems Theresa Schwickert betreut. Kurzfristig flog auch der Präsident des Judoverbandes Rheinland-Pfalz und ehemaliger Schüler des Goethe-Gymnasiums, Carl Eschenauer, ein, um die Mannschaft zu unterstützen.

Der Wettkampf startete mit der Partie gegen die sehr starke Mannschaft der Sportschule Frankfurt/Oder, die die Bad Emser Judoka mit 1:4 verloren. Im zweiten Vorrundenkampf gewannen die Bad Emser Schülerinnen dann mit 4:1 und zogen als Zweitplatzierte in ihrer Gruppe in die Finalrunde der besten acht Mannschaften ein. Auch dort trafen sie auf schwere Gegner. Gegen Jena unterlagen die Goethe-Judoka knapp mit 3:2. Der anschließende 3:2 Sieg gegen Hamburg sicherte dann ein Weiterkommen in die nächste Runde, wo sie erneut gegen die Mannschaft aus Frankfurt/Oder antreten mussten und mit 0:5 unterlagen.

Am letzten Tag des Wettkampfes traten die Bad Emser dann gegen die Erzbischöfliche St. Ursula Mädchenrealschule Lenggries an. Ein 4:1 Erfolg sicherte dann den hervorragenden fünften Platz im Bundesfinale.

Neben den sportlichen Herausforderungen stand aber auch ein kulturelles Programm für die Judoka an. Das Highlight dabei war der Besuch der Blue-Man Group im Stage Bluemax Theater am Potsdamer Platz. Nach vier aufregenden und ereignisreichen Tagen betraten Schülerinnen und Betreuer am 21. September wieder heimischen Boden. Schulleiter Joachim Baldus ehrte das Team und die Betreuerinnen Helga Pierch und Wenke Fallen. „Unsere Schülerinnen erreichen immer wieder sehr gute Platzierungen bei unterschiedlichsten Wettbewerben. Ein Top-5 Platz beim Bundesfinale sticht dabei jedoch deutlich hervor. Was ihr zunächst in der Qualifikation in Rheinland-Pfalz und dann in Berlin geleistet habt, begeistert uns und macht uns alle sehr stolz. Einen besonderen Anteil hat an dem Erfolg aber auch die Jugendarbeit des Judo-Clubs Bad Ems.“, würdigt Baldus das hervorragende Abschneiden des Teams in Berlin.

Auch im Landesvergleich kann sich das Ergebnis sehen lassen. Nur in den Disziplinen Fußball und Triathlon konnten Mannschaften aus Rheinland-Pfalz mit zwei vierten Plätzen noch bessere Ergebnisse erzielen, als das Bad Emser Gymnasium. Pressemitteilung

Goethe-Gymnasium Bad Ems

v.l.n.r.: Lara Dikov, Laura Schieder, Schulleiter Joachim Baldus, Lea Fedorov, Susann Ebelhäuser, Wenke Fallen (Sportlehrerin), Lena Ebelhäuser, Hannah Ebelhäuser, Helga Pierch (Sportlehrerin). Foto: Goethe-Gymnasium Bad Ems

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