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Turner-Bund 1867 e.V. Andernach - Judoabteilung

Jungen Judokas wieder erfolgreich

Viermal Gold für den TBA bei der Plüschtierolympiade in Koblenz

Jungen Judokas wieder erfolgreich

Stolz präsentierten die jungen Judokas ihre Urkunden. Foto: privat

13.10.2017 - 10:45

Andernach/Koblenz. Der Turner-Bund 1867 e.V. Andernach startete vor Kurzem mit 15 Judokas auf der Plüschtierolympiade der U10 und U12 in Koblenz. In der Altersklasse U10 starteten Antonia Gärtner, Nayla Fadel und Jean-Luca Sobe. Antonia Gärtner hatte an diesem Tag keinen so guten Start erwischt. Den ersten Kampf verlor sie nur durch Unachtsamkeit. Danach aber wurde sie von Kampf zu Kampf stärker. Am Ende konnte sie sich über einen guten dritten Platz freuen. Nayla Fadel machte es schon besser. Ihr erster Kampf dauerte gerade mal sechs Sekunden, bevor sie als Siegerin die Matte wieder verließ. Auch die nachfolgenden Kämpfe gewann sie souverän. Somit war ihr der erste Platz nicht mehr zu nehmen. Bei seinem ersten Kampf konnte Jean-Luca Sobe noch nicht die magische Zahl von sechs Sekunden unterbieten. Dann aber im Finale gab er noch mal alles und er sollte dafür belohnt werden. Mit einem explosionsartigen O-goshi (Großer Hüftwurf) gewann er in gerade mal fünf Sekunden das Finale. Damit ging der erste Platz an Jean-Luca Sobe. In der U12 machte Sophia Kulm den Anfang. Deutlich nervös ging sie auf die Matte. Doch nach den anfänglichen Problemen konnte sie sich steigern und am Ende über einen verdienten zweiten Platz freuen. Für Clara Hanna war es wohl nicht der beste Tag. Sie fand gegen ihre meist erfahreneren Gegnerinnen nie das richtige Mittel. Trotz all ihrer Bemühungen reichte es nicht für einen Sieg. Anders lief es für Max Köllner. Es schien so, dass es für ihn keine sonderlich große Herausforderung an diesem Wettkampftag geben sollte. Er marschierte Kampf für Kampf durch und sicherte sich unangefochten den ersten Platz.

Auch für Lukas Lang sah es zunächst nach einem Durchmarsch aus. Erst im Finale wurde er durch eine kleine Unachtsamkeit gestoppt und erreichte den zweiten Platz. Maximilian Schwarz war der nächste Andernacher Judoka, der auf die Matte ging. Da dies sein letztes Jahr in der U12 ist, gehört er bereits zu den erfahrenen Kämpfern des Turner-Bundes Andernach. Dadurch war es auch nicht verwunderlich, dass er sich schnell im Finale seiner Gewichtsklasse wiederfand. Doch an diesem Tag sollte es wohl nicht sein. Nach Ende der Kampfzeit zeigte das Handzeichen des Kampfrichters auf die Seite seines Gegners. Auch für ihn hieß es somit Platz zwei. Als Nächstes war Marc Ganske an der Reihe. Auch er konnte am Anfang seine Nervosität nicht verbergen. Aber nachdem er seinen Rhythmus gefunden hatte, lief es für Marc Ganske einfach nur gut. Am Ende konnte er sich ebenfalls über einen guten zweiten Platz freuen.

Im nächsten Gewichtsklassenpool mussten direkt zwei Andernacher gegeneinander antreten. Jakob Nonn und Niels Höfer. Beide schenkten sich bei ihrem Kampf nichts und gaben alles bis zur letzten Sekunde. Nur durch die größere Erfahrung, die Jakob Niels voraushatte, konnte er diese Begegnung für sich verzeichnen. Doch dieser Kampf steckte den beiden so sehr in den Knochen, dass beide nicht über einen dritten Platz hinaus kamen.

Somit waren nur noch Leonard Breuling, Mohammad Fadel, Hendrik Spieckermann und Mats Schwickert vom TBA im Wettkampf. Weiter ging es mit Leonard Breuling. Doch an diesem Tag lief es einfach nicht für ihn. Die ersten Gegner waren sehr stark und ließen keine Angriffe zu. Und dann kam noch Pech dazu, als sich die Kampfrichter für den falschen Sieger entschieden. Mohammad Fadel wollte es seiner kleinen Schwester gleich tun. Seinen ersten Kampf gewann er auch souverän. Im Zweiten musste er sich leider geschlagen geben. Doch er ließ den Kopf nicht hängen und kämpfte weiter. An diesem Wettkampftag blieb es aber bei dem zweiten Platz.

Dann kamen die beiden schwersten Andernacher Kämpfer. Hendrik Spieckermann machte den Anfang. Zuerst noch etwas hektisch, konnte er durch seine guten Techniken jeden Kampf für sich verzeichnen. Im Finale gelang ihm sogar ein Bilderbuchwurf mit einem linken O-soto-otoshi (Großer Außensturz). Unter den Augen seiner Trainer Hans-Peter Büntgen, Anke Gröber und Co-Trainer Lukas Gärtner holte er sich somit den Turniersieg.


Nayla Fadel und Jean-Luca Sobe nachnominiert


Last but not least kam nun noch Mats Schwickert. Auch er hatte einen guten Tag erwischt und kämpfte sich bis ins Finale. Dann wurde er zu leichtsinnig und er verlor. Aber ein zweiter Platz war immer noch eine hervorragende Leistung. Aufgrund der gezeigten, guten Leistungen wurden die beiden U10-Judokas Nayla Fadel und Jean-Luca Sobe für die Rheinland-Einzelmeisterschaft der U12 nachnominiert. Die Ausbeute mit viermal Gold, sechsmal Silber und fünfmal Bronze bestätigt die gute Form der Kinder und ist der Lohn für sehr viel Trainingsfleiß.

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Kommentare
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
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